Technisch-ökologisches Projektzentrum

E-Rennwagen werden in Polen vorgestellt

Das Rabutzer Projektzentrum bereitet sich auf eine internationale Ausstellung in Polen vor. Vorgestellt werden soll auch dieser Modellaufbau.

Das Rabutzer Projektzentrum bereitet sich auf eine internationale Ausstellung in Polen vor. Vorgestellt werden soll auch dieser Modellaufbau.

Wiedemar. Die jungen Techniker aus dem technisch-ökologischen Jugendprojektzentrum in Rabutz haben einen dritten Platz bei „Jugend forscht“ im Regionalausscheid Nordwestsachsen erreicht. Vorgestellt haben Richard Draxler (17), Tom Richter (18) und Christopher Freund (15) eine Modellanordnung von mehreren Bearbeitungsmaschinen, die untereinander kommunizieren. Mittels Strichcode auf dem zu bearbeitenden Werkstück erhalten die Maschinen, wie zum Beispiel eine Fräse, Informationen, welche Arbeitsschritte auszuführen sind. Gebaut wurde das Modell ausschließlich aus Elementen, die in Metallbaukästen der Firma Eitech sowie pneumatischen Bausätzen der Firma Fisher enthalten sind.

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Schwierige Programmierung

„Die schwierigste Aufgabe war zum einen die Mechanik funktionstüchtig zu entwerfen und dann zu bauen, zum anderen war die Programmierung nicht ganz einfach“, sagte Projektleiter Elk Messerschmidt. Er ist zudem der Auffassung, dass die Leistung der Jungs nicht adäquat bewertet wurde. Das Trio wird dennoch nicht aufgeben, sondern weiter an der Perfektion, am Zusammenspiel vom Mechanik und Steuerung, arbeiten.

Erklärungen auf Englisch

Nächster Höhepunkt ist dann die internationale Ausstellung Expo-Sciences Europe 2018 im polnischen Gdynia. „Auf das Treffen Mitte Juli sind die Jungs bereits heiß“, weiß Messerschmidt. Die Erläuterungen zum Projekt als auch der Austausch unter den Ausstellern erfolgen dort übrigen in Englisch. Eine weitere Herausforderung, der sich die Rabutzer Techniker stellen.

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Rabutzer Projekt geht weiter

Rabutzer Projekt geht weiter

Neue, stärkere Motoren

Neben diesem Projekt gehen die Arbeiten an den beiden Elektrorennwagen weiter. Denn auch sie sollen in Polen für Aufsehen sorgen. Momentan werden neue Motoren an den Hinterachsen der Fahrzeuge montiert. „Es sind Drehstrom-Asynchronmaschinen“, erzählte Liam Schulze. Der Zehnjährige arbeitet bei der Montage mit und kennt auch den Vorteil dieser neuen Motoren, die von hiesigen Firmen gesponsert wurden. „Zum einen sind die Maschinen deutlich stärker als die vorherigen. Sie können eine Leistung von mehreren Megawatt haben. Zum anderen fehlen ihnen Kommutator und Bürsten. Bürsten verschleißen und erzeugen zudem Funken. Die wiederum stören das Leitungsnetz mit hochfrequenten Schwingungen.“

Spannung vor dem ersten Start

Elk Messerschmidt schien beeindruckt, was sein junger Techniker sich gemerkt hat und was er auch abrufen kann. Nebenbei schraubt der den Motor mittels Halterung am Rahmen des Rennwagens fest. „Alle sind gespannt, wie viel Leistung der Wagen dann auf die Rennstrecke bringen kann“, sagt Elk Messerschmidt.

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Von Ditmar Wohlgemuth

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