Pflegeheim Gut Göritz

Erste Bewohner beziehen das Haus

Die ersten Bewohner beziehen das Pflegeheim Haus Gut Göritz. Betreut werden hier Alzheimer- und Demenzkranke.

Die ersten Bewohner beziehen das Pflegeheim Haus Gut Göritz. Betreut werden hier Alzheimer- und Demenzkranke.

Göritz. Gestern startete das Pflegeheim Haus Gut Göritz in der Gemeinde Schönwölkau offiziell mit dem Betrieb. Eine offizielle Eröffnung sowie einen Tag der offenen Tür im Vorfeld gab es nicht, darauf verzichteten die Betreiber des Hauses, die Haus im Rosengarten GmbH Leipzig. Baulich übergeben wurde der Neubau bereits Mitte Februar, nachdem die letzten behördlichen Abnahmen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Die ersten Alzheimerpatienten und Demenzkranken bezogen gestern das vollstationäre Heim, weitere werden in den kommenden Tagen folgen. Die privat geführte Pflegeeinrichtung hat Platz für insgesamt 38 Bewohner, die in vier Wohngemeinschaften leben werden. „Etwa 20 Arbeitsplätze sind neu entstanden“, erklärte der Geschäftsführer Tino Worschech. Die GmbH unterhält derzeit auch ein Heim in der Eisenbahnstraße in Leipzig.

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Altes im Neubau integriert

Realisiert wurde das Bauprojekt von der Gut Göritz-Barofke&Heimlich GbR in gut 18 Monaten. Entstanden ist in dieser Zeit ein Haus mit einer immensen Größe. Es ist 70 Meter lang und 12 Meter breit. Diese Grundfläche nahm einst auch die Lehmwellerscheune im Gut Göritz in Anspruch. Sie war mit diesen Ausmaßen der größte Massivlehmbau Deutschlands. „Die Besonderheit unseres Vorhabens lag darin, dass der historische Lehmbau als Gebäudekern in ein ansonsten neu errichtetes Gebäude in Holzrahmenbauweise integriert werden sollte“, erklärte Christina Barofke. „Dazu war eine spezielle Sanierung von drei größeren Lehmwellerwänden im zentralen Eingangsbereich des Pflegeheimes notwendig.“

Energie sparende Bauweise

Den Bauherren ist es zudem gelungen, aus dem historischen Teil der Scheune zwei große sogenannte Strebenböcke in den Eingangsbereich des Hauses zu integrieren. Ebenso werden Bewohner und Besucher dort über Ziegelfliesen laufen, die einst im Kellerbereich der Scheune verwendet wurden. „Die Verbindung von Alt und Neu ist uns in Abstimmung mit dem Denkmalschutz gelungen“, ist sich Christina Barofke sicher.

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Die Betreiber des Hauses profitieren auch von der besonderen Bauweise. Der Energieverbrauch sei niedrig und liege im Vergleich zu anderen Neubauten lediglich bei 55 Prozent.

Das Pflegeheim ist damit der zweite Teil eines komplexen Bauvorhabens zur Sanierung des Gutes Göritz. Bereits im Jahr 2000 wurde ein modernes Bürogebäude realisiert. Weitere Bauabschnitte sollen folgen, bestätigte Christina Barofke.

Von Ditmar Wohlgemuth

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