Wechsel in der Gemeinschaftspraxis

Ingrid Jäckel geht, Sebastian Mehlhorn kommt

Handschlag: Ärztin Ingrid Jäckel (links) übergibt ihren Platz in der Gemeinschaftspraxis an  Sebastian Mehlhorn.

Handschlag: Ärztin Ingrid Jäckel (links) übergibt ihren Platz in der Gemeinschaftspraxis an Sebastian Mehlhorn.

Delitzsch. Für die Medizinerin Ingrid Jäckel war es ein Moment, dem sie trotz aller Wehmut auch mit einem Lächeln begegnete. Die promovierte Fachärztin für Innere Medizin verabschiedete sich dieser Tage in den Ruhestand. Sie verlässt nach über 25 Jahren die Gemeinschaftspraxis im Schäfergraben, die sie mit ihrem Kollegen Gerhard Neumann unterhielt. Zahlreiche gute Wünsche erreichten sie bei ihrer Verabschiedung. Kollegen reichten ihr die Hand und gaben ihr manchen gut gemeinten Tipp mit auf den Weg.

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Gut eingespieltes Team

„Wir waren ein sehr gut eingespieltes Team. Natürlich werde ich sie vermissen“, erklärte Praxiskollege Neumann. 25 Jahre seien eine sehr lange Zeit, die man auch erstmal schaffen müsse. „Eigentlich hätten wir jetzt Silberhochzeit“, bemerkte der Internist. „Es war eine wunderbare, jederzeit ergänzende und fruchtbringende Zusammenarbeit.“ Seine Kollegin habe jederzeit eine hervorragende Arbeit geleistet.

Diese Zeit in der Praxis werde auch Ingrid Jäckel nicht vergessen. Ihr werde der Austausch mit den Kollegen fehlen, das Praxisteam, aber auch der Umgang mit den Patienten, die sie teils seit Jahrzehnten begleitet. Seit über 40 Jahren ist sie jetzt Ärztin in Delitzsch. Bevor sie in die Niederlassung ging, war sie Oberärztin im Delitzscher Kreiskrankenhaus. Auch an diese Zeit hat sie natürlich Erinnerungen. Den Schritt, in einer eigenen Praxis arbeiten zu können, habe sie nie bereut. „Ja, ich werde vermutlich jetzt mehr Zeit haben für Dinge, die bislang zu kurz gekommen sind“, sagte sie. Da wären die zwei Enkel, denen sie sich widmen möchte. Aber auch der Sport, insbesondere das Segeln, werden nicht zu kurz kommen. Und eines werde sie sich vor allem gönnen – das Reisen.

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Mit gutem Gefühl in den Ruhestand

Ingrid Jäckel geht mit einem guten Gefühl in den (Un)ruhestand. Es gibt einen Nachfolger, der nahtlos ihre Arbeit und ihre Patienten übernehmen kann. „Seit August 2016 stand fest, dass ich hier einsteigen darf“, berichtete der 31-Jährige Sebastian Mehlhorn. Der promovierte Mediziner wohnt im Delitzscher Ortsteil Schenkenberg. Seine Vorgängerin briefte den jungen Kollegen in vielerlei Hinsicht, machte ihn mit vielen niedergelassenen Kollegen bekannt, stellte ihn im Krankenhaus vor und verriet ihm auch so manche Besonderheiten der Patienten. „Ich fühle mich wirklich sehr gut vorbereitet. Zu Wochenbeginn geht es für mich los.“ Mehlhorn beendete im vergangenen Jahr seine Facharztausbildung für Innere Medizin, hat aber auch Weiterbildungen unter anderem für Ultraschall, Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren absolviert.

„Ich denke, wir werden uns gut in der Praxis ergänzen“, ist sich Dr. Neumann sicher. Eines sieht er aber nicht: Nochmal 25 Jahre mit einem Kollegen in der Praxis sein.

Von Ditmar Wohlgemuth

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