Expo Sciences Europe

Rabutzer Schüler stellen auf Messe in Gdynia aus

Richard Draxler (links, stehend) erläutert Interessierten auf der Expo Sciences Europe in Polen das Exponat der Rabutzer Gruppe.

Richard Draxler (links, stehend) erläutert Interessierten auf der Expo Sciences Europe in Polen das Exponat der Rabutzer Gruppe.

Rabutz/Gdynia. Für die 13 bis 21 Jahre alten Technikfans aus der Region Delitzsch war schon der Weg in die polnische Hafenstadt in der Nähe von Danzig eine Herausforderung. Zwölf Stunden saßen Richard Draxler, Tom Richter, Sebastian Geisler, Timo Schulz und Anton Strötzel im Zug nach Gdynia. Dorthin waren sie mit Elk Messerschmidt, dem Leiter des technisch ökologischen Jugendprojektzentrums (TÖP) in Rabutz, gereist, um ihr Modell einer vollautomatisierten Fertigungsstrecke auf der ESE 2018 (Expo Sciences Europe) auszustellen.

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Jugendliche knüpfen neue Kontakte

„Nach der Ankunft am Dienstag, bauten wir unsere zwei Messestände auf – einen für die Elektro-Flitzer, den die beiden 13-jähigen Anton Strötzel und Timo Schulz betreuten. Der zweite für unsere Fertigungsstrecke, um die sich Richard Draxler (18), Tom Richter (19) und Sebastian Geisler (19) kümmerten“, berichten die Jugendlichen via Mail aus Polen.

Besonders die Fertigungsstrecke sei bei den Besuchen sehr gut angekommen. „Als die kleinen Elektromotoren anfingen zu arbeiten, wurden die Augen bei vielen sehr groß“, schreiben die Schüler. Auch die Formel E-Wagen seien auf reges Interesse gestoßen. „Wir hatten sogar einen Interessenten, der uns umweltfreundliche Akkus bereitstellen wird.“ Die Leiterin einer französischen Gruppe habe die Rabutzer sogar für das Solarcamp im Juni 2019 in Montpellier eingeladen.

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Das neue Ziel schon fest im Blick

Besonders angetan seien die Besucher aber von der Rabutzer Lösung für das Differentialgetriebe der E-Flitzer gewesen. „Timo und Anton wurden immer wieder gefragt und schafften es meist, das Exponat in Englisch zu erläutern. Wenn es kritisch wurde half Sebastian aus. Es war einfach schön zu erleben, wie die älteren Gruppenmitglieder die Expo-Neulinge unter ihre Fittichen nahmen“, resümiert Messerschmidt. „Die Rabutzer haben wieder einmal erleben dürfen, dass ihr Weg der richtige ist.“ Nun heißt es an der nächsten Aufgabe zu arbeiten: Das Ziel sei Abu Dhabi und die Weltausstellung der Internationalen Bewegung für Freizeitaktivitäten in Wissenschaft und Technik (MILSET) 2019. Daran wollen die Rabutzer mit ihrem Umwelterkundungs-Fahrzeug teilnehmen, sagt der 77-Jährige. „Und auch in Abu Dahbi werden die Schüler ihre Ergebnisse wieder selbst präsentieren.“

Von Mathias Schönknecht

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