Eilenburg

Als Polizisten ausgegeben: Vermummte attackieren NPD-Politiker in eigener Wohnung

Symbolfoto

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Eilenburg. Nach einer mutmaßlichen linksradikalen Attacke in Eilenburg, bei der am Donnerstag eine Person verletzt wurde, ermittelt nun die Sonderkommission (Soko) LinX des Landeskriminalamtes Sachsen. Laut LVZ-Informationen handelt es sich bei dem Opfer um den Bundesvorsitzenden der NPD-Jugendorganisation, Junge Nationalisten (JN), Paul Rzehaczek. Ihm wurde offenbar unter anderem mehrfach mit einem Hammer auf die Fußgelenke geschlagen.

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Wie die Polizei mitteilte, hatten in den Morgenstunden, kurz vor 5.30 Uhr, mehrere unbekannte Täter an der Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses in der Hartmannstraße in Eilenburg geklingelt. Die Täter sollen zu diesem Zeitpunkt gelbe Westen mit der Aufschrift Polizei getragen haben, dunkel gekleidet und vermummt gewesen sein.

In Wohnung eingedrungen

Nachdem die Unbekannten in das Mehrfamilienhaus gelassen wurden, drangen sie in die Wohnung eines 30-jährigen Mannes ein, so die Polizei. Er wurde körperlich angegriffen und erlitt dabei Verletzungen. Nachdem die Täter von dem 30-Jährigen abgelassen und aus der Wohnung geflüchtet waren, konnte das Opfer die Polizei verständigen. Aufgrund der Verletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

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Die Soko LinX des Landeskriminalamtes Sachsen hat die weitere Bearbeitung des Falles übernommen.

Zeugen gesucht

Nun werden Zeugen gesucht, die in den Morgenstunden des 11. März zwischen 5 Uhr und 5.30 Uhr am Tatort in Eilenburg in der Hartmannstraße und im weiteren Bereich um den Tatort verdächtige Personen und Fahrzeuge gesehen oder sonstige relevante Feststellungen gemacht haben. Insbesondere werden Hinweise zu einer Gruppe von Personen erbeten, welche unter Umständen den äußeren Anschein von Einsatzkräften der Polizei erweckten. Die Ermittlungsbehörden seien bei der Aufklärung der Straftat auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, betonte die Polizei.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei (Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341/966 4 6666) oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Von LVZ

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