Jugendarbeit

Eilenburg: Kurse zur Drogenprävention starten

Doreen Onischuk (48) ist die Regionalkoordinatorin für Nordsachsen beim Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe. 

Doreen Onischuk (48) ist die Regionalkoordinatorin für Nordsachsen beim Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe.

Eilenburg. Selbstbehauptung, Vorbeugung, Verteidigung: Der Sächsische Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe wartet in den kommenden Tagen in Eilenburg mit einigen besonderen Veranstaltungen auf – darunter zwei Projekte, die komplett neu entwickelt wurden. Der Verein legt großen Wert darauf, Jungen und Mädchen etwas zu bieten, „was sie im Leben weiterbringt“, betont Regionalkoordinatorin Doreen Onischuk (48). An welchen Aktionen Heranwachsende teilnehmen können, zeigt der folgende Überblick:

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28. Februar Extremismusprävention: Der neue, kostenfreie Workshop "Extremismusprävention – Familien stärken gegen Extremismus und Gewalt" beleuchtet alle politischen und religiösen Formen, beschreibt und analysiert die vier Schwerpunkte, die alle Extremismusformen gemein haben: Radikalisierung, Rekrutierung und Einstieg, Innenleben, Ausstieg. "Wir wollen Jugendliche für dieses wichtige Thema sensibilisieren", erklärt Onischuk. Denn: Meistens stünden hinter Extremismus Straftaten, Drogenkonsum und Ähnliches. Der Workshop findet von 16 bis 19 Uhr im Veranstaltungsraum Strandhotel in der Rinckartstraße 7 statt.

1./8. März Drogenprävention: Ebenfalls neu und ohne Kosten ist eine Schulung zur Sucht- und Drogenvorsorge, die der Verein gemeinsam mit der Polizei durchführt. Die Teilnehmer sollen unter anderem über legale und illegale Substanzen sowie Ursachen und Gründe für deren Konsum aufgeklärt werden. Onischuk: "Wir wollen Mädchen und Jungen bei einer selbstbestimmten Entscheidungsfindung und selbstbewussten Meinungsäußerung unterstützen." Veranstaltungsort ist an beiden Tagen das Bürgerhaus in der Franz-Mehring-Straße 23, Beginn ist jeweils ... Uhr.

2. März Selbstverteidigung: Wie sich Heranwachsende selber sichern , wie sie psychologisch mit den Gefahren des Schulalltags umgehen können ist zwischen 16 und 18 Uhr Thema im Regionalbüro des Vereins auf dem Maxim-Gorki-Platz 1. "Der Kurs ist sehr beliebt", sagt Onischuk. Gäste zahlen fünf Euro.

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24. März Jugenddisco: Quartalsweise etabliert hat sich die Jugenddisco, die der Verein in der Tanzbar Jukebox in der Kranoldstraße 1 veranstaltet. Das Angebot wird laut Onischuk gut angenommen – im Schnitt nehmen 100 Jugendliche daran teil. Partyzeit ist immer von 17 bis 21.30 Uhr.

Von Matthias Klöppel

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