Hochwasserschutz

Altoschatzer Teich: Fast 2000 Kubikmeter Schlamm entfernt

Die Ingenieure Daniel Ludewig (links) und Udo Krause freuen sich mit OBM Andreas Kretschmar (Mitte) darüber, dass die Teichsanierung abgeschlossen ist.

Die Ingenieure Daniel Ludewig (links) und Udo Krause freuen sich mit OBM Andreas Kretschmar (Mitte) darüber, dass die Teichsanierung abgeschlossen ist.

Altoschatz. Das Wasser ist ruhig und klar, helle Steine säumen die kleine Insel und das Ufer des Dorfteiches in Altoschatz. Lediglich das am angrenzenden Bürgersteig rostet noch vor sich hin, aber auch hier soll der letzte Pinselstrich bald getan sein. Dann ist der letzte Abschnitt des Hochwasserschutzes in Altoschatz ist fertig, die Sanierung des Dorfteiches wurde Anfang April abgeschlossen.

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„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte der Oschatzer Bürgermeister Andreas Kretschmar bei einer abschließenden Besichtigung mit den zuständigen Ingenieuren.

Schutz vor Starkregen durch Leitung in die Döllnitz

Im Fall von Starkregen gibt es nun eine Wasserableitung, welche den Dorfteich von Hochwasser entlasten soll. Diese ist 170 Meter lang und führt in die Döllnitz. „So sind die angrenzenden Grundstücke und Straßen geschützt“, erklärte Daniel Ludewig von der Firma ADW Ingenieurtiefbau. Auch die Ingenieursgesellschaft Zscheile und Krause aus Riesa, vertreten durch Udo Krause, war an der Sanierung in Altoschatz beteiligt.

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Keine Fördermittel für 350 000 Euro Baukosten

Über 1 900 Kubikmeter Schlamm wurden dabei entfernt. Zudem wurden über 4 000 Quadratmeter Teichsohle stabilisiert, die Uferböschungen mit Steinpackungen befestigt, die Ufermauer repariert und der Teichzulaufgraben geräumt. Acht bis zehn Bäume seien im Zuge der Teichsanierungsarbeiten in Altoschatz gefällt worden. Vorerst soll es die letzte Teichsanierung in Oschatz gewesen sein.

Die Gesamtkosten von 350 000 Euro werden ohne Fördermittel bezahlt, wie Kretschmar berichtet. Darüber, dass die Tischlerei Holzwelten aus Oschatz die Sägespäne für das Abdichten der beiden Teichablaufbauwerke kostenlos zur Verfügung stellte, freute sich der OBM besonders.

Von Pia Siemer

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