Radtourismus

Es rollt gut von Zaußwitz bis zur Grenze nach Strehla

Stilecht: Für einen Radweg wie von Zaußwitz in Richtung Strehla, schwingen sich Gemeinde, Baubetrieb und Planer zur Bauabnahme auf die Drahtesel.

Stilecht: Für einen Radweg wie von Zaußwitz in Richtung Strehla, schwingen sich Gemeinde, Baubetrieb und Planer zur Bauabnahme auf die Drahtesel.

Zaußwitz. Der dritte Bauabschnitt der Mulde-Elbe-Radroute auf dem Gebiet der Gemeinde Liebschützberg ist fertig. Damit ist das Projekt für die Kommune aber noch nicht abgeschlossen, denn der erste und zweite werden nach dem dritten Abschnitt gebaut.

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Freigabe Radweg bei Zaußwitz

Ein 1132 Meter langes Stück der Mulde-Elbe-Radroute ist seit Freitag von Zaußwitz in Richtung Strehla befahrbar.

Bürgermeister David Schmidt (parteilos), Bauamtsleiterin Heike Kretzschmar, Planer Olaf Thümer sowie Ronny Kurzbach und Reinhard Höptner von der gleichnamigen Baufirma absolvierten die Bauabnahme per Fahrrad. Der Bürgermeister und die Bauamtsleiterin hatten die Strecke vom Gemeindeamt zur Baustelle per Zweirad absolviert und dabei gleich den Stand der Arbeiten an den anderen Abschnitten in Augenschein genommen. Dort wurde Ende vergangener Woche begonnen, den Asphalt aufzutragen. "Danach sollen die Bankette fertiggestellt werden, am 15. Mai soll der Ratsplatz fertig sein und nach Pfingsten erfolgt die Bauabnahme", erläuter David Schmidt.

Strehla baut im nächsten Jahr weiter

Er zeigt sich nach Hin- und Rückfahrt auf der drei Meter breiten und 1132 Meter langen Strecke vom Zaußwitzer Ortsausgang bis zur Strehlaer Gemarkungsgrenze, die auch Kreisgrenze ist, zufrieden: „Hier rollt es jetzt gut“. Da der Zustand auf Strehlaer Seite nicht so übel sei, wie in Liebschützberg vor dem Ausbau, könne man eine Radtour von Zaußwitz zur Elbe oder umkehrt schon empfehlen. Nach Schmidts Kenntnisstand würden die Nachbarn im kommenden Jahr ihr Stück bauen.

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Beim Joggen entfällt Umweg um die Pfützen

Auf der anderen Seite, nach Oschatz, würde es schon in diesem Jahr eine durchgehende Verbindung geben. Evelyn Fischer, Anwohnerin am Anfang des neuen Abschnittes, bringt das neue Asphaltband schon jetzt ganz praktischen Nutzen: „Wenn ich laufen gehe, spare ich fünf Minuten, weil ich nicht mehr um die Pfützen herum muss“. Ihr Mann Rudi ist optimistisch, das die Verbindung für viele Radler attraktiv sein wird.

Von Axel Kaminski

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