Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Wahlen 2022

Landratswahl in Nordsachsen: Emanuel holt die absolute Mehrheit – Freie Sachsen bei 20 Prozent

Landrat Kai Emanuel (parteilos) posiert bei seiner Wahl zum Landrat in Nordsachsen.

Landrat Kai Emanuel (parteilos) posiert bei seiner Wahl zum Landrat in Nordsachsen.

Nordsachsen. Im Landkreis Nordsachsen ist der Landrat neu gewählt worden: Amtsinhaber Kai Emanuel (54, parteilos, nominiert von der CDU) und die Herausforderer Torsten Pötzsch (48, SPD, nominiert von SPD, Grüne und Linke) sowie Uta Hesse (35, Freie Sachsen) waren angetreten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Ergebnis für Nordsachsen:

Das sagt der Wahlgewinner

„Ich freue mich, dass sich die erfolgreiche Arbeit der vergangenen sieben Jahre auch so deutlich im Wahlergebnis niederschlägt“, sagte der wiedergewählte Landrat Emanuel am Wahlabend. „Ich bin den Wählerinnen und Wählern dankbar für diese Anerkennung und ihr Vertrauen. Ich kann ihnen versprechen, auch weiterhin für eine Politik der Vernunft und Verantwortung einzutreten, um ein gutes Leben in unserem liebenswerten Landkreis zu sichern.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das sagt der Wahlverlierer

Torsten Pötzsch

Torsten Pötzsch

Für den Kandidaten Torsten Pötzsch, der von SPD, Linke und Grüne aufgestellt wurde, ist der Wahlausgang dagegen „sehr enttäuschend“ – und dies vor allem vor dem Hintergrund, dass der Sozialdemokrat noch hinter Uta Hesse von den Freien Sachsen lag. „Mir persönlich ist es nicht gelungen, die Unterscheide zu Amtsinhaber Emanuel deutlicher zu machen“, sagte Pötzsch am Sonntag in einer ersten Reaktion. Ein anderer Grund sei möglicherweise auch die geringe Wahlbeteiligung gewesen. Diese lag bei 37,5 Prozent.

SPD-Vize Wittig: Es sind Fehler gemacht worden

Nordsachsens SPD-Vizechef Heiko Wittig erklärte am Abend, dass die Nordsachsen-SPD alle Wahlziele erreicht habe – bis eben auf die Landratswahl. „Natürlich wollten wir vor den Freien Sachsen landen. Für drei Parteien ist das ein schwaches Ergebnis. Da haben andere Dreier-Bündnisse bessere Ergebnisse erzielt“, so Wittig. Zu den möglichen Ursachen sagte er, dass es „Reserven im Wahlkampf“ gegeben habe. „Es sind auch Fehler gemacht worden“, so Wittig weiter, ohne darauf näher einzugehen. Die Sozialdemokraten wollen nunmehr das Wahlergebnis auswerten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Nico Fliegner und Dominic Welters

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.