Radtourismus

Oschatz baut fleißig am neuen Mulde-Elbe-Radweg

Mitarbeiter der Strabag AG Gruppe sind derzeit mit dem Bau des Radwegs beschäftigt.

Mitarbeiter der Strabag AG Gruppe sind derzeit mit dem Bau des Radwegs beschäftigt.

Oschatz. Das Katzenwäldchen zwischen Mannschatz und Oschatz gehört für viele Läufer zu ihrer regelmäßigen Joggingrunde. Die Sportler sehen derzeit jedoch noch etwas anderes, nicht alltägliches: Mitarbeiter der Strabag AG Döbeln sind rund um das Bahnviadukt mit dem Bau eines Radweges beschäftigt.

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Ladestation für E-Bikes geplant

Die Baustelle markiert den zweiten Abschnitt des sogenannten Mulde-Elbe-Radwegs auf dem Gebiet der Stadt Oschatz, im Amtsdeutsch Mulde-Elbe-Radroute, kurz MERR genannt. Der zweite Bauabschnitt führt vom Dreibrückenweg zwischen der Lichtstraße und der Brücke an der ehemaligen Bürochemie entlang der Döllnitz, unter der Bahntrasse Leipzig-Dresden entlang bis in die Mannschatzer Straße auf Höhe der Zufahrt zur Kläranlage und des Abwasserverbandes „Untere Döllnitz“. Bestandteil des zweiten Bauabschnitts ist außerdem die Installation einer Ladestation für Elektrofahrräder im Zentrum von Oschatz.

Mehrere Kommunen beteiligt

Insgesamt wird der Bau im Stadtgebiet in vier Teilabschnitten realisiert. Der erste, Teil, beginnend am Oberweg bei Collm (Gemeindegrenze zu Wermsdorf), wurde schon im vergangenen Jahr fertig gestellt. Das Ende der Oschatzer Trasse in der entgegengesetzten Richtung markiert die Gemeindegrenze zu Liebschützberg. In der Nachbargemeinde begann der Radwegebau im März mit dem letzten von insgesamt drei Bauabschnitten.

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Der Mulde-Elbe-Radweg wird in Oschatz in vier Bauabschnitten realisiert

Der Mulde-Elbe-Radweg wird in Oschatz in vier Bauabschnitten realisiert.

Das Bekenntnis zu diesem gemeindeübergreifenden und die beiden Flüsse verbindenden Radweg liegt schon einige Zeit zurück. Beteiligt sind Trebsen, Grimma, Wermsdorf, Oschatz, Liebschützberg und Strehla, ebenfalls involviert in die Planung und Ausführung sind die Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Meißen sowie der Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland. Der touristische Radweg soll dabei helfen, die Region zwischen Mulde und Elbe aufzuwerten. Er hat eine Gesamtlänge von 45 Kilometern und soll vorrangig auf stillgelegten Bahnstrecken, Forstwegen und kleinen Straßen entlang geführt werden.

Interesse an Trassenverlauf

Der Bedarf für solch einen Weg ist da, die Notwendigkeit für solche Trassen gegeben – sei es nun für Alltags- oder Freizeitfahrer. Auf großes Interesse stößt der Baufortschritt der MERR mit ihren Details regelmäßig bei den derzeit stattfindenden Einwohnerversammlungen des Oberbürgermeisters Andreas Kretschmar (parteilos) in den Ortsteilen. So hakten Einwohner Schmorkaus unlängst nach und fragten nach dem genauen Trassenverlauf. Positiv wird dabei stets aufgenommen, dass für den Bau das Areal der stillgelegten Bahntrasse verwendet wird und dadurch weniger Eingriffe in Fläche und Natur notwendig sind, so der Oberbürgermeister.

Obstbäume als Ausgleich vorgesehen

Ausgleichsmaßnahmen sind dennoch notwendig. Für die vorgenommenen und vorgesehenen Eingriffe in die Natur entlang des reichlich fünf Kilometer langen Radweges im Oschatzer Terrain werden knapp 90 Obstbäume neu gepflanzt.

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Von Christian Kunze

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