Freizeit

Schmannewitzer spezialisiert sich auf Kamelreiten für Kinder

Die vier Enkelkinder Eduard, Hermine, Heinrich und Friedrich verbrachten ihre Osterferien bei Oma und Opa Sachse aus Süptitz. Auf der Suche nach einem schönen Ausflugsziel machten sie Halt bei den Kamelen von Thomas Engert (links) in Schmannewitz.

Die vier Enkelkinder Eduard, Hermine, Heinrich und Friedrich verbrachten ihre Osterferien bei Oma und Opa Sachse aus Süptitz. Auf der Suche nach einem schönen Ausflugsziel machten sie Halt bei den Kamelen von Thomas Engert (links) in Schmannewitz.

Schmannewitz. Kaum traut sich die Sonne öfter raus, sind auch die Schmannewitzer Kamele Schamo und Gobi zufrieden. Zwar kommen sie mit kalten Wintern sehr gut klar, doch mit der Feuchtigkeit weniger. Und auch die Kinder wollen nun wieder zu den Paarhufern. Die OAZ sprach mit Kamelführer Thomas Engert.

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Sie hatten vor, Kameltouren durch die Dahlener Heide anzubieten. Was ist daraus geworden?

Das hat sich leider nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Da ich die Kamele alleine führe, ist es nicht so einfach wie gedacht. Daher habe ich mich nun auf das Kamelreiten für Kinder spezialisiert.

Wie sieht das dann aus?

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Offiziell kann jeden Sonntag zwischen 14 bis 16 Uhr geritten werden, wenn das Wetter passt. Aber auch spontane Besuche sind möglich. Oft werden bei uns Kindergeburtstage gefeiert. Das kann ganz individuell geplant werden. Die Kinder freuen sich schon darauf, die Kamele zu streicheln, zu füttern und natürlich geführte Runden auf der Koppel zu drehen. Oft haben die Eltern ein Picknick dabei. Wir stellen Tische und Bänke zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter können wir diese auch in der renovierten Scheune aufstellen. Für die Kinder ist das immer ein Erlebnis.

Konnten sie hier schon einen Unterschied zwischen den Kamelen Schamo und Gobi feststellen?

Ja, sehr sogar. Gobi ist das ideale Reit-Kamel. Schamo ist sehr sensibel. Er ist perfekt im Umgang mit behinderten Menschen. Er kommt an und schmust mit ihnen. Daher gibt es bei uns auch mal Kuschelstunden für Kinder mit Beeinträchtigungen. Das hat sich einfach so entwickelt. Die Kinder sind begeistert. Die Kamele legen sich auf Kommando hin, lassen sich in Ruhe streicheln. Natürlich dürfen nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen auf ihnen reiten.

Sind es hauptsächlich die Kinder von Geburtstagsfeiern, die zu Ihnen kommen?

Nicht nur. Jetzt beginnt auch die Zeit, in der uns Schulklassen besuchen. Ich habe zum Beispiel einen guten Kontakt zum evangelischen Rüst- und Freizeitheim in Schmannewitz. Die Schüler kommen regelmäßig her. Im Sommer beginnen dann wieder überall die Ferienspiele und Ferienlager. Einige haben sich bereits für einen Ausflug bei mir angemeldet.

Also macht ein Ausflug nach Schmannewitz immer Spaß?

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Natürlich. Am mutigsten sind immer die Mädchen. Das hat sich in all den Jahren abgezeichnet. Die Jungs halten sich da etwas mehr zurück.

Planen Sie noch andere Angebote mit den Kamelen Schamo und Gobi?

Vorerst nicht. Für mich ist es in Ordnung so, wie es ist. Es muss ja auch realisierbar sein.

Also bleibt alles beim Altbewährten?

Naja, ich hätte da schon noch einen Wunsch, aber das muss ich erst mit meiner Familie absprechen. Denn mir würde ein neues Kamel-Fohlen gefallen. Die Tiere machen natürlich auch viel Arbeit, daher muss das erst einmal gut überlegt sein. Interview: Kristin Engel

Von Kristin Engel

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