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Abwasserbehandlung

Schönnewitzer Knirpse erkunden Klärwerk in Borna

Die Mädchen und Jungen aus dem Kinderhaus Schönnewitz schauen sich an, wo das klare Wasser aus der Kläranlage Borna in die Döllnitz fließt. 

Die Mädchen und Jungen aus dem Kinderhaus Schönnewitz schauen sich an, wo das klare Wasser aus der Kläranlage Borna in die Döllnitz fließt.

Borna.Dort erwarteten bereits Netzmeister Peter Jahn, Laborantin Martina Harnapp sowie Ricarda Wohllebe und Stephan Mann vom Abwasserverband "Untere Döllnitz" ihre jungen Besucher. Diese erfuhren an der Anlage, dass hier das Abwasser aus allen Toiletten, Waschbecken und Duschen des Ortes ankommt – auch jenes, das Tag für Tag im Kinderhaus durch die Leitungen rauscht und dabei im Abfluss verschwindet.

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Von der Arbeit der Mikroben erfahren

Die noch nicht ganz so großen Kinder der Einrichtung benötigten etwas Unterstützung, um anschließend einen Blick in das Becken werfen zu können, in dem das Abwasser behandelt wird. Martina Harnapp berichtete den Kindern von den kleinen Lebewesen, die den Schmutz zersetzen oder sich davon ernähren. Weil das umso besser funktioniere, je mehr Luft diese Mikroben bekämen, werde Luft ins Wasser geblasen, so dass es brodele. Dabei könne es durchaus ganz toll nach Waschmitteln riechen, wenn gerade in vielen Bornaer Haushalten gewaschen werde.

Vergleich zwischen Wasser aus dem Zulauf und dem Auflauf fällt klar aus

Die Laborantin zeigte dann anhand zweier Glasbehälter, wie das Wasser aussieht, wenn es auf der Kläranlage ankommt und wenn es diese dann in Richtung Döllnitz verlässt. Diesen Auslauf am Ufer durften sich die Kinder – natürlich mit gebotener Vorsicht – dann anschauen.

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Technik, die begeistert

An der Bornaer Anlage stellte der Abwasserverband "Untere Döllnitz" den Kindergartenkindern seine Technik zum Prüfen und Warten des Kanalnetzes vor. Dabei bekamen die Mädchen und Jungen sogar Ratten zu sehen. Diese waren aus Plüsch, lieferten aber ein scharfes Bild auf dem Monitor, der an die im Kanal eingesetzte Kamera angeschlossen war, Das Stück Kanal war oberirdisch aufgebaut worden, so dass nach dieser Demonstration jeder, der wollte, in das Rohr schauen konnte und von seinen Kumpels oder Freundinnen auf dem Monitor erkannt wurde. Fast jeder wollte dann auch einmal auf dem Fahrersitz des großen Spülfahrzuges Platz nehmen und auf die Hupe drücken.

Geschicklichkeitsspiel mit sauberem Wasser

Am Ende des Besuchs hatten die Mitarbeiter des Abwasserverbandes noch ein kleines Geschicklichkeitsspiel vorbereitet. Dabei musste Wasser in einem Messbecher von einem Bottich im Slalom zu einem Eimer getragen und dort eingefüllt werden – so lange, bis die Ente darin über den Rand schaute. Am Ende gab es viele Gewinner und Süßigkeiten für alle. Zum Glück trockneten die paar nass gewordenen Sachen bei echtem Sommerwetter recht schnell. Für den Rückweg ins Kinderhaus war noch ein Picknick eingeplant.

Ursprünglich war dieser Besuch gar nicht so geplant. Das Kinderhaus hatte sich um eine Teilnahme am "Tag der offene Tür" auf dem Oschatzer Klärwerk beworben. Da dort viele Grundschulklassen angemeldet waren, wurden die Schönnewitzer auf die kleinere Anlage "umgelenkt". Diese Strecke ließ sich als kleine Wanderung gut bewältigen und auch hier konnten die Kinder all das erfahren, was sie in ihrem Alter über Abwasser und seine Behandlung verstehen können

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Von Axel Kaminski

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