Heimspielniederlage

SV Roland Belgern verliert Spitzenspiel gegen LVB IV klar

Samstag 16 Uhr in der Stadthalle Belgern: Begrüßung. Zu diesem Zeitpunkt waren sich die Belgeraner (r.) noch sich, die Partie gegen den LVB IV wuppen wir. Am Ende stand eine klare Niederlage im Protokoll.

Samstag 16 Uhr in der Stadthalle Belgern: Begrüßung. Zu diesem Zeitpunkt waren sich die Belgeraner (r.) noch sich, die Partie gegen den LVB IV wuppen wir. Am Ende stand eine klare Niederlage im Protokoll.

Belgern. Der Silvestersketch-Klassiker „Dinner for one“ ist sinnbildlich für die Partie des SV Roland gegen die SG LVB IV: „The same procedure as last game“. Im neunten Vergleich gab es wieder nichts zu holen für die Hausherren. Nur einmal konnten sie bisher gegen diesen Gegner ein Unentschieden einfahren, ansonsten gab es Niederlagen. Diese am Samstag zu Hause war besonders schmerzhaft, denn die Leipziger hatten zwar überragende Einzelspieler in ihren Reihen, aber die Belgeraner hatten genug Chancen, diese Partie zu gewinnen. Am Ende waren die 28 Fehlwürfe (teils vollkommen frei) die Ursache für die Niederlage.

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Die Gastgeber brannten, wollten endlich etwas Zählbares gegen die Leipziger, vor allem ihre gute Serie fortsetzen. Aber sie machten in der Summe zu viele leichte Fehler, welche vom cleveren Gegner gnadenlos genutzt wurden.

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Belgern führte zunächst mit 3:1 Toren und war beim 3:2 nach 8 Minuten das letzte Mal in Führung. Bereits hier deutete sich an, dass in diesem Spiel weder die Deckungsarbeit noch der Angriff bzw. der Abschluss funktionierten. Beim 6:6 nach 14 Minuten war der letzte Ausgleich im Spiel. Ab da liefen die Rolandstädter ständig einem Rückstand hinterher. Aus einem 8:9 (19.) machten die Gäste locker und leicht ein 8:12 (25.). Die Gastgeber fanden keine Mittel, um der ruhigen, bedächtigen Spielweise der Leipziger etwas entgegenzusetzen. Insbesondere den Hauptangreifer N. Krause bekamen die Gastgeber trotz Manndeckung nie in den Griff. Er konnte schalten und walten, wie er wollte, setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Wenigstens konnten die Belgeraner bis zur Pause auf 11:13 verkürzen. Die Hoffnung lebt!

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Doch nach dem Wechsel spielten die Rolandstädter die schlechtesten 10 Minuten der bisherigen Saison. Fehlwürfe, Fehlabspiele, kein Zugriff in der Abwehr, es war kaum auszuhalten. Nach 36 Minuten stand es 17:11 für LVB und eigentlich war die Partie durch. Erst danach rissen sich die Belgeraner wieder zusammen und wollten sich nicht „abschlachten lassen“, aber bis auf 18:22 (45.) kam man nicht heran. Wieder waren zu viele einfache Fehler, welche eine Besserung verhinderten. Vier klare Chancen wurden in dieser Phase nicht genutzt, das wäre eine Aufholjagd gewesen! Doch auch aus dem 23:27 (57.) konnte kein Kapital geschlagen werden, da man die Leipziger immer wieder ins Spiel brachte. Die Gäste fuhren am Ende einen verdienten Sieg ein, spielten konzentriert und konsequent, erteilten dem SV Roland in dieser Hinsicht eine Lektion.

Diese Niederlage muss aufgearbeitet werden, denn es stehen noch vier Spiele aus und alles ist möglich. „Die Niederlage wird uns nicht umhauen!“, so SVR-Trainer Steffen Große gegenüber der TZ.

Belgern: Weinert – Müller, Tondok (1), M. Blüthgen (4/3), Thi. Haase (1/1), Tho. Haase (2), Richter (8), Schnelle, J. Blüthgen, Hobeck (6), Rosner (1), Illmer (2)

Von TZ

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