Hallenhockey – Mitteldeutsche Meisterschaft

U-16-Meisterschaft in Leipzig: TSV Blau-Weiß Torgau mit starkem Eindruck

Keeper Oskar Weber (links) hatte großen Anteil am guten Spiel der „jugendlichen“ Mannschaft des TSV Blau-Weiß Torgau.

Keeper Oskar Weber (links) hatte großen Anteil am guten Spiel der „jugendlichen“ Mannschaft des TSV Blau-Weiß Torgau.

Leipzig. Am Samstag bestritt die B-Jugend-Hockeymannschaft des TSV Blau-Weiß Torgau in Leipzig ihr erstes Endrundenturnier. In dieser Endrunde des Mitteldeutschen Hockeyspielbetriebs (MHSB) treten die jeweils besten drei Teams aus den beiden Vorrundengruppen gegeneinander an und spielen in einer einfachen Runde den mitteldeutschen Meister aus. Die drei besten Mannschaften qualifizieren sich für die ostdeutsche Meisterschaft. Für die Blau-Weißen ist diese Endrunde ein echter Gradmesser. Platz 4 im Gesamtklassement wäre eine tolle Leistung.

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Die Torgauer waren mit einem schmalen Kader angereist. Zwei Stammspieler fehlten verletzungsbedingt, sodass Trainer Ingo Ritter nur ein Wechselspieler zur Verfügung stand. Auftaktgegner der Torgauer war der Cöthener HC. Die Köthener sind amtierender Feldsaison-Champion und auf Grund ihrer ausgeglichen starken Besetzung auch klarer Favorit auf den Hallentitel.

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Cöthener HC wurde voll gefordert

Sofort wurde das TSV-Team unter Druck gesetzt. Bereits nach zwei Spielminuten gingen die Anhaltiner in Führung. Es dauerte knapp zehn Minuten, ehe der CHC auf 2:0 erhöhte, obwohl die Elbestädter eine klasse Partie mit einer sicheren Abwehr um den starken Torwart Oskar Weber ablieferten. Auch nach der Pause spielten die Köthener weiterhin druckvoll und bauten mit einer verwandelten Strafecke ihre Führung auf 3:0 aus. Kurz darauf ein Torgauer Konter, den Justus Ritter kompromisslos zum 1:3-Anschlusstreffer verwertete. Zwei Minuten später wieder ein schneller Gegenangriff – und diesmal netzte Eric Prophet nach Pass von Felix Szymanski zum 2:3-Anschluss ein. Die Köthener wirkten verunsichert, doch entschieden die Begegnung letztendlich mit 3:2 für sich. Eine starke Leistung der Blau-Weißen!

Zweiter Gegner Torgaus war die Mannschaft vom Gastgeber ATV 1845 Leipzig, der Zweite der anderen Vorrundenstaffel. Die Torgauer knüpften an die starke Leistung vom Auftaktspiel an und standen in der Abwehr felsenfest. Nach fünf Minuten tankte sich Justus Ritter bis zur Grundlinie durch und passte auf Yannik Richter. Dieser nutzte die Vorlage und brachte den TSV in Führung. Kurz vor der Pause wieder ein Konter: Justus Ritter dribbelte sich vom eigenen Schusskreis bis zum gegnerischen durch und traf zum 2:0.

Als fünf Minuten nach Beginn der zweiten Spielhälfte J. Ritter auf 3:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Doch durch unnötige Offensivaktionen wurden die Leipziger zu Kontern eingeladen, und diese nahmen die Geschenke in der 12. und 13. Spielminute dankend an. Die Blau-Weißen führten nur noch 3:2 und retteten mit etwas Glück den knappen Vorsprung ins Ziel.

Ostdeutsche Meisterschaft im Visier

Letzter Gegner dieser Spielrunde war der Staffelerste der Torgauer Vorrundenstaffel, der ESV Dresden. Nach einer knappen Niederlage und einem Unentschieden in der Vorrunde hatten sich die Torgauer ein paar Hoffnungen.

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Die Dresdener gingen nach einer aus Torgauer Sicht unberechtigten Strafecke schon in der 2. Minute in Führung. Kurz darauf nutzten die Dresdener einen Fehler im Spielaufbau zum Gegenangriff und markierten das 2:0. Die Torgauer hatten auch Chancen und nutzten eine Strafecke, die von J. Ritter zum 1:2 verwertet wurde.

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In der zweiten Spielhälfte machte sich bei den Torgauern der Kräfteverschleiß bemerkbar und sie konnten den Dresdenern nicht mehr Paroli bieten. Diese bauten ihre Führung bis auf 4:1 und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Am kommenden Samstag findet in Köthen das zweite Turnier statt. Mit Pillnitz und Jena warten zwei Gegner auf die Torgauer, die durchaus schlagbar sind. Mit Mut, Kampf und etwas Glück können die Torgauer in Köthen Platz 3 und damit die Qualifikation zur ostdeutschen Meisterschaft festmachen.

TSV Blau-Weiß Torgau: Weber – Prophet, Justus Ritter, Winkler, Szymanski, Richter, Thielemann

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Von Ingo Ritter

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