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Alte Wunden aufgerissen

Streit beim Thema Transgender: „GNTM“-Siegerin bricht ZDF-Dreh ab

Alex Mariah Peter kommt zur Show "Leni Klum x About You" ins Kraftwerk.

Berlin. Vor einem Jahr war Alex Mariah Peter (24) als erste Trans-Frau strahlende Siegerin der Pro-Sieben-Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“. Ihr neuestes Erlebnis beim Fernsehen behält sie dagegen laut eigener Schilderung unangenehm im Gedächtnis. Die Influencerin brach Dreharbeiten für die ZDF-Diskussionssendung „13 Fragen“ ab, wie der Mainzer Sender am Freitag bestätigte. Es ging um das Thema „Sollten wir unser Geschlecht jederzeit selbst wählen dürfen?“ Zuerst hatte „bunte.de“ über den Wirbel um den Dreh berichtet.

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Die 24-Jährige schilderte in einem Video sichtlich bewegt, dass das schroffe Auftreten ihrer Gesprächskontrahentin viele alte Wunden von früheren staatlichen Diskriminierungen aufgerissen habe. „Und mit jeder Minute habe ich gemerkt: Ich muss mich aber irgendwo auch selber beschützen. Dass das, was hier gerade passiert, das wird mich, wenn ich bis zum Ende hier stehe, in einer Art und Weise traumatisieren, dass ich dieses Buch wieder zumache und jeden Menschen was diese Thematik angeht, ausschließen werde. Somit das eigentlich genau das Gegenteil das Resultat der Sendung gewesen wäre, als die Motivation, mit der ich hin bin.“ Die Vorwürfe der „GNTM“-Siegerin richteten sich ausdrücklich nicht gegen das ZDF-Team.

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ZDF respektiert Peters Entscheidung

Das ZDF äußerte auf dpa-Anfrage Respekt für die Entscheidung des Models. „Für das Debattenformat „13 Fragen“ werden Gäste eingeladen, die zur Frage der Sendung konträre Positionen vertreten“, so ein Sendersprecher in Mainz. „Dabei legt die Redaktion Wert darauf, dass bei den Meinungsverschiedenheiten in der Diskussion der Austausch der Argumente immer respektvoll bleibt – oft gelingt auch eine Annäherung der Positionen. Alex Mariah Peter hat die Aufzeichnung in einer Pause verlassen, und dies der Redaktion gegenüber damit begründet, dass die Diskussion sie emotional zu stark aufgewühlt habe. Die Redaktion hat großen Respekt vor dieser Entscheidung.“ Details zu der kritisierten Gesprächspartnerin in der Debatte nannten weder Peter noch Sender.

RND/dpa

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