Überraschend positive Bilanz

Deutsche ESC-Chefin nach letztem Platz von Malik Harris: „Wir könnten nicht stolzer sein“

Malik Harris auf der ESC-Bühne in Turin.

Mit Malik Harris (24) keimte in diesem Jahr die Hoffnung, wieder einmal einen deutschen ESC-Beitrag in die vorderen Platzierungen zu bringen. Doch daraus wurde nichts. Mit nur sechs Punkten vom Publikum belegte Harris und sein Song „Rockstars“ den letzten Platz.

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„Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht. Aber was mich am Ende sehr, sehr froh gemacht hat, war zu sehen, dass die Ukraine gewonnen hat. Das ist für mich auch das, was Eurovision ausmacht am Ende. Das ist Gemeinsamkeit, das ist Frieden, das ist ganz Europa zusammenbringen, gemeinsam Musik zelebrieren – und das haben wir heute Abend definitiv gemacht“, sagte Harris in einem am Sonntag veröffentlichen Statement. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen und Einigkeit zu zeigen. „Das haben wir heute auf eine sehr, sehr schöne Weise gemacht und das hat mich sehr stolz gemacht“, führte er aus.

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Malik Harris: „Das ist Musik, das ist Geschmackssache“

Woran es gelegen hat, dass es nur zu sechs Punkten gereicht hat, weiß Harris nicht. „Ich weiß, dass Eurovision eigene Gesetze schreibt, die auch oft gar nicht so viel mit Musik zu tun haben. Aber – und das habe ich auch von Anfang an unterstrichen – ich weiß, dass Musik nicht bewertbar ist in gut und schlecht. Das ist Musik, das ist Kunst, das ist Geschmackssache. Und dementsprechend kann man nicht sagen: ‚Das ist gut, das ist schlecht. Dem gebe ich so viel Punkte, weil es besser ist, und dem gebe ich so viel Punkte, weil es schlechter ist.‘

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Der 24-Jährige gab außerdem noch einen Einblick, was hinter den Kulissen vor seinem Auftritt passierte. Bevor Harris auf die Bühne ging, stimmte sich der ukrainische Vertreter und der spätere Sieger, das Kalush Orchestra, ein und sang den Refrain ihres Songs „Stefania“. „Dieser ganze Backstage-Raum hat mitgesungen“, erzählte Harris. „Das war ein Moment, den werde ich so schnell nicht vergessen. Dann zu sehen, dass sie gewonnen haben und ihren Song noch mal performen unter einem großen Regen, die Erfahrung kann mir keiner nehmen. Und dementsprechend bin ich sehr, sehr froh über diesen heutigen Abend“, sagte er.

Auch die deutsche ESC Chefin Alexandra Wolfslast äußerte sich nach dem schwachen Abscheiden Deutschlands in Turin. „Klar hätten wir uns ein schöneres Ergebnis erhofft“, sagte sie rückblickend.

Alexandra Wolfslast (links), Head of Delegation für den deutschen Beitrag beim ESC, war mit Malik Harris in Turin.

Alexandra Wolfslast (links), Head of Delegation für den deutschen Beitrag beim ESC, war mit Malik Harris in Turin.

Wolfslast zu Harris: „Platzierung völlig egal“

Von Enttäuschung über den letzten Platz ist bei Wolfslast aber nichts zu spüren. Im Gegenteil: „Wir könnten nicht stolzer sein über den Auftritt von Dir. Ich finde, du hast immer abgeliefert. Du hast in allen Proben abgeliefert. Du hast immer Dein Herz aus der Seele gesungen. Ich glaube, dass Malik ein unglaublich authentischer und wahrhaftiger Künstler ist.“

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Sie glaube, dass Harris „eine mega Karriere“ vor sich habe. „Und ich bin jetzt schon stolz, dass ich ihn kenne, und da ist die Platzierung völlig egal“, betonte Wolfslast.

RND/nis

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