Hier wird DVB-T bald abgeschaltet

Ende März 2017 erfolgte die erste Umstellung von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2. Anfang November folgt die zweite Welle. Mehrere Ballungsräume sind davon betroffen.

Ende März 2017 erfolgte die erste Umstellung von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2. Anfang November folgt die zweite Welle. Mehrere Ballungsräume sind davon betroffen.

München. Der Empfang des neuen Digitalfernsehstandards DVB-T2 wird weiter ausgeweitet. Ab dem 8. November werde der Standard auch in den Ballungsräumen um Dresden, Kassel, Koblenz und Freiburg eingeführt, teilte das Projektbüro DVB-T2 am Dienstag in München mit.

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Weitere Senderstandorte, darunter beispielsweise Cuxhaven, Göttingen, Wolfsburg und Würzburg, sollen im November ebenfalls auf DVB-T2 HD umgestellt werden. Der bisherige Übertragungsstandard DVB-T ist dann nicht mehr empfangbar.

Privatsender dann nur noch verschlüsselt

Der neue Standard sendet im Gegensatz zu DVB-T Bilder in HD-Qualität. Für den Empfang sind DVB-T2-fähige Fernseher oder spezielle Set-Top-Boxen nötig, ansonsten bleibt der Bildschirm schwarz. Die Geräte sind mit dem grünen DVB-T2-HD-Logo gekennzeichnet.

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Eine neue Antenne ist nicht nötig. Mit der Umstellung sendet das digitale Antennenfernsehen mehr Programme als bisher: Statt rund 30 sind es rund 40 Kanäle.

Die großen privaten Sender wie RTL, ProSieben oder Sat.1 können via DVB-T2 nur noch verschlüsselt über den Anbieter Freenet TV empfangen werden. Wer sie sehen möchte, muss nach einer dreimonatigen Testphase 69 Euro im Jahr bezahlen. Die Privaten begründen dies mit gestiegenen Kosten für die Verbreitung in HD-Qualität.

DVB-T wird abgeschaltet, um mehr Frequenzen für das schnelle mobile Internet LTE zu schaffen. Seit dem 29. März wurde der Standard bereits in anderen Ballungsräumen Deutschlands, darunter Hannover , umgestellt. Betroffen davon waren insgesamt rund 3,4 Millionen Haushalte. Auch 2018 wird DVB-T in weiteren Regionen abgestellt.

Für den Empfang sind DVB-T2-fähige Fernseher oder spezielle Set-Top-Boxen nötig, ansonsten bleibt der Bildschirm schwarz

Für den Empfang sind DVB-T2-fähige Fernseher oder spezielle Set-Top-Boxen nötig, ansonsten bleibt der Bildschirm schwarz

Im ländlichen Raum soll bis Mitte 2019 umgeschaltet werden - dort werden allerdings nur die öffentlich-rechtlichen Sender zu empfangen sein. Die Seite "www.dvbt2-hd.de" informiert darüber, welche Regionen wann betroffen sind.

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Von epd/RND/zys

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