„Mein Auto hat Corona“-Tweet: Werkstatt­vergleich begeistert auch Christian Drosten

Der Virologe Christian Drosten.

Der Virologe Christian Drosten.

Viel Aufmerksamkeit bekommt am Dienstagabend ein mit den Worten „Mein Auto hat Corona: ein Vergleich“ eingeleiteter Twitter-Thread. Darin beschreibt die Nutzerin „Dr.Julia“ die Skepsis gegenüber Wissenschaft, Medizinern sowie Impfungen während der Pandemie anhand einer Autoreparatur. Zustimmung kommt unter anderem vom Virologen Christian Drosten, der den Thread mit den Worten „Ich sag’s ja immer: Kfz-Vergleiche!“ teilt.

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In den Tweets schreibt die Nutzerin: „Mein Auto macht komische Geräusche. Ich bin Ärztin, ich habe keine Ahnung von Autos! Ich fahre in eine Werkstatt: Der Meister meint, ich bräuchte einen neuen Schlauch“. Das Ganze solle circa 150 Euro kosten, deswegen gehe sie in neun andere Werkstätten und hole sich deren Meinungen.

„Insgesamt sagen neun der Mechaniker, dass ich diesen Schlauch brauche. Es sei notwendig, da sonst die Bremse nicht funktionieren könnte“, heißt es weiter. „Einer sagt aber, das sei alles Quatsch! Ich bräuchte gar nichts zu machen! Dieses Geräusch sei komplett normal, das haben Autos in dem Alter nun mal! Die anderen wollen nur Geld machen.“

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In den folgenden Tweets beschreibt die Nutzerin ihre aufkommende Skepsis an der Notwendigkeit der Reparatur und den tatsächlichen Motiven der Werkstätten („Wenn ich so genau nachdenke, der Chef vom Autohaus hat sich hier jetzt ’ne fette Hütte hinbauen lassen. Irgendwoher muss er das Geld ja haben“); die Bestätigung dafür im privaten Umfeld und in sozialen Medien („Ein Kollege hat erzählt, sein Cousin hat das mal machen lassen, und danach sei das Auto kaputt gewesen. Auf Youtube hab ich ein paar Videos darüber gefunden“); und schließlich die Wut auf den Staat, die sie sogar zur Reparatur zwinge („Und jetzt kommt noch die Regierung und schreibt mir vor, was ich zu tun habe! Ich bekäme nur dann die TÜV-Plakette, wenn dieser Schlauch ausgewechselt wird! Das ist ja Diktatur! Frechheit!“).

Sowohl der ursprüngliche Tweet der Nutzerin „Dr.Julia“ als auch der Retweet von Christian Drosten wurden am späten Abend bereits tausendfach gelikt, kommentiert und geteilt.

Erst kürzlich hatte Drosten selbst eine Autometapher benutzt, um die unterschiedliche Ausbreitung der Coronavarianten zu erklären.

RND/seb

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