Keine schmeichelhafte Auszeichnung

US-Magazin „Politico“ zeichnet Wladimir Putin als „Loser“ des Jahres aus

Wladimir Putin, Präsident von Russland.

Wladimir Putin, Präsident von Russland.

Hannover. Während Auszeichnungen in der Regel ein Grund zur Freude sind, dürfte diese Wladimir Putin gar nicht schmecken. Der russische Präsident wurde vom US-amerikanischen Nachrichtenmedium „Politico“ zum „Verlierer“ des Jahres 2022 gekürt.

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Hintergrund der wenig schmeichelhaften Auszeichnung ist ein Ranking, in dem die Zeitung die aus ihrer Sicht einflussreichsten Politikerinnen und Politiker Europas auflistet. Ganz unten in der Kategorie „Träumer“: der Kremlchef.

„Putin hat sich lange danach gesehnt, Russland den Status einer Großmacht zurückzugeben, den es während der Sowjetzeit innehatte. Stattdessen hat sein Einmarsch sein Land auf einen drittklassigen Status verbannt, unfähig, einen Gegner zu besiegen, den es unterschätzt und verachtet hat“, begründete „Politico“ die Entscheidung. „Andere würden ihre Verluste reduzieren und sich zurückziehen, aber Putins Sturheit bedeutet, dass sich der Krieg wahrscheinlich hinziehen wird.“

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Wolodymyr Selenskyj ist einflussreichste Persönlichkeit Europas

Ganz oben auf der Liste der einflussreichsten Europäerinnen und Europäer steht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. „Er ist eine Figur, der Europa vertraut, im Gegensatz zu den früheren Präsidenten der Ukraine“, schreibt „Politico“. „Was Selenskyj getan hat, ist, den Rest Europas davon zu überzeugen, dass deren Zukunft an die der Ukraine gebunden ist – eine Vorstellung, an die vor Russlands Invasion im Februar nur wenige glaubten.“

Selenskyjs geschickter Einsatz von sozialen Medien, traditionellen Medien und westlichen Kulturinstitutionen, etwa durch Auftritte bei den Grammys oder den Filmfestspielen von Cannes, hätten den Krieg auf tiefgreifende Weise in den Westen gebracht und die Führer und die Öffentlichkeit davon überzeugt, dass sein Kampf auch der ihre ist, heißt es weiter.

RND/gro

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