Favoritin bereits bekannt

Rundfunkrat wählt RBB-Interimsintendanz

Archivbild: Der RBB im Haus des Rundfunks an der Berliner Masurenallee.

Das Gebäude des RBB an der Berliner Masurenallee. (Archivbild)

Potsdam. Der RBB-Rundfunkrat kommt am Mittwoch in Potsdam zur Wahl einer Interimsintendanz zusammen. Die Wahlhandlung ist der einzige Tagesordnungspunkt des 30-köpfigen Aufsichtsgremiums für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Die Sitzung im Potsdamer RBB-Sendezentrum ist wegen der Personalentscheidung nicht öffentlich, teilte der Rundfunkrat am Dienstag mit.

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RBB-Intendanz: Favoritin bereits bekannt

Im Anschluss an die um 16 Uhr beginnende Sitzung wollen sich der amtierende Rundfunkratsvorsitzende Dieter Pienkny und die amtierende Vorsitzende des Verwaltungsrates, Dorette König, vor der Presse äußern. Nach Medienberichten könnte die derzeitige Verwaltungsdirektorin des WDR in Köln, Katrin Vernau, Interimsintendantin des RBB werden.

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Die 49-Jährige gilt demnach als aussichtsreiche Kandidatin und Favoritin der vierköpfigen Findungskommission. Vernau stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg und ist seit 2015 beim WDR in Köln für die Bereiche Personal, Finanzen und Gebäudewirtschaft verantwortlich.

Nach heftiger Kritik an RBB-Intendantin: Schlesinger fristlos entlassen

Der RBB-Verwaltungsrat macht bei der Auflösung des Vertrages mit der abberufenen RBB-Intendantin Schlesinger einen klaren Schnitt.

Freienvertretung fordert „echte Wahl“

Kritik am Verfahren äußerte die RBB-Freienvertretung. Nötig sei eine echte Wahl mit mehreren Kandidierenden.

Die Wahl einer Interimsintendanz ist nach dem Rücktritt und der anschließenden sofortigen Abberufung der bisherigen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger nötig geworden. Vorangegangen waren eine Reihe von Vorwürfen über Korruption, Vorteilsnahme und die Verschwendung von Beitragsgeld. Die Interimsintendanz soll die angeschlagene ARD-Anstalt wieder auf Kurs bringen. Gegen Schlesinger, ihren Ehemann Gerhard Spörl und Ex-Verwaltungsratschef Wolf-Dieter Wolf ermittelt auch die Generalstaatsanwaltschaft.

RND/epd

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