Schlesinger-Affäre

RBB soll Übergangsintendanten für maximal ein Jahr bekommen

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) soll für maximal ein Jahr einen Interimsintendanten bekommen.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) soll für maximal ein Jahr einen Interimsintendanten bekommen.

Berlin. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) soll für maximal ein Jahr einen Interimsintendanten bekommen. Darauf habe sich der Rundfunkrat des Senders verständigt, sagte der amtierende Vorsitzende des Kontrollgremiums, Dieter Pienkny, am Donnerstag in Berlin nach einer Sondersitzung des Rundfunkrats. Eine öffentliche Ausschreibung sei nicht geplant, weil durch den damit verbundenen Zeitverzug die Handlungsfähigkeit des Senders gefährdet sein könnte.

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Ziel sei, schnellstmöglich in einer außerordentlichen Sitzung den Übergangsintendanten zu wählen, sagte Pienkny. Namen möglicher Kandidatinnen oder Kandidaten nannte er nicht. Der Beschluss sei mit 21 Stimmen ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gefasst worden. Vorschläge für die Besetzung des Übergangsamtes sollen nun zügig von einem Gremium erarbeitet werden. Diesem sollen neben Pienkny die amtierende Verwaltungsratsvorsitzende Dorette König, die Personalratsvorsitzende Sabine Jauer und die Freien-Sprecherin Dagmar Bednarek angehören.

RBB-Intendantin Schlesinger fristlos gekündigt

Die bisherige Intendantin Patricia Schlesinger war im Zuge von Vorwürfen der Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung Anfang August zurückgetreten. Der Rundfunkrat hatte die 61-Jährige wenig später abberufen, am Montag hatte der RBB-Verwaltungsrat zudem ihre fristlose Kündigung bekannt gegeben. Schlesinger war seit 2016 RBB-Intendantin.

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Die bisherige Vorsitzende des Rundfunkrats, die evangelische Theologin Friederike von Kirchbach, hatte ihr Amt am vergangenen Wochenende ebenfalls aufgegeben.

RND/epd

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