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Eurovision Song Contest

Wettanbieter sehen Ukraine beim ESC als Favoriten

Die ukrainische Band Kalush Orchestra ist laut Buchmachern der Favorit auf den Sieg beim diesjährigen "Eurovision Song Contest" (ESC) in Turin.

Berlin. Die Ukraine ist laut Buchmachern der Favorit auf den Sieg beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Turin. Internationale Wettanbieter sehen die ukrainische Band Kalush Orchestra, die mit dem Song „Stefania“ antreten wird, vorne - und prognostizieren damit auch eine Solidaritätsbekundung Europas im Ukraine-Krieg.

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Der Anbieter Unibet etwa bot am Montag die Siegquote 2 an, zahlt also bei 10 Euro Einsatz im Falle eines Sieges der Ukraine 20 Euro aus. Mitte Februar lag die ukrainische Band in einem Gesamtranking einiger Buchmacher noch im Mittelfeld. Sie muss sich allerdings noch in einem der Halbfinals (10. und 12. Mai) für das Finale am 14 Mai qualifizieren.

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ESC 2022: Italien erneut mit guten Chancen auf den Sieg

Auf dem zweiten Platz liegen Mahmood & Blanco (Siegquote 4,25), die in Turin mit ihrem Song „Brividi“ das Gastgeberland Italien vertreten. Die Sänger gewannen im Februar das traditionelle Musikfestival von Sanremo - und haben laut der Buchmacher gute Chancen, den Erfolg von ihren Landsleuten Måneskin beim ESC im letzten Jahr zu wiederholen.

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Auf Platz 3 liegt Schwedens Starterin Cornelia Jakobs, die mit dem Song „Hold Me Closer“ ins Rennen geht (Siegquote 8). Deutschlands Teilnehmer Malik Harris („Rockstars“) befand sich am Montag unter den insgesamt 40 Nationen, die mittlerweile alle ihren ESC-Beitrag gemeldet haben, im Ranking auf Platz 24 (Unibet-Siegquote 151) von 40 Plätzen. Die Buchmacher lagen mit den ESC-Spitzenplätzen oft richtig.

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Der ESC ist schon jetzt stark vom Ukraine-Krieg geprägt. So rückte die ukrainische Band Kalush Orchestra für die ursprüngliche Kandidatin Alina Pash nach. Hintergrund waren offene Fragen zu einer Reise der Sängerin auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim im Jahr 2015. Russland wurde nach der Invasion in die Ukraine durch den ESC-Veranstalter - das ist der Senderverbund EBU (Europäische Rundfunkunion) - vom diesjährigen Song Contest ausgeschlossen.

RND/dpa

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