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Rechtsextreme Partei

Bericht: Paypal kündigt für Freie Sachsen wichtigen Onlineshop

ARCHIV - 09.09.2021, Baden-Württemberg, Rottweil: Der Schriftzug «Mit PayPal zahlen» ist auf dem Bildschirm eines Laptops zu sehen. (zu dpa "Paypal mit Gewinneinbruch - Geschäftsausblick enttäuscht") Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 09.09.2021, Baden-Württemberg, Rottweil: Der Schriftzug «Mit PayPal zahlen» ist auf dem Bildschirm eines Laptops zu sehen. (zu dpa "Paypal mit Gewinneinbruch - Geschäftsausblick enttäuscht") Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Leipzig. Nach einem Bericht von MDR aktuell hat der Bezahldienst Paypal die Zusammenarbeit mit dem für die Finanzierung der rechtsextremen Partei Freie Sachsen wichtigen Onlineshop beendet. Das bestätigte der Geschäftsführer des Versandes, Jens Döbel, dem Sender nach Angaben vom Samstag auf Anfrage. "Paypal ist der Meinung, dass unsere Artikel gegen ihre Grundsätze verstoßen." Die Kundschaft könne Einkäufe damit nicht mehr mit wenigen Klicks bezahlen, sondern nur noch per Überweisung.

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Partei mobilisiert für Anti-Corona-Proteste

Laut Verfassungsschutz ist der Versandhandel eine wichtige Einnahmequelle der Freien Sachsen, wie der MDR berichtete. Er vertreibe auch mit dem Logo der Partei, die im Freistaat maßgeblich für die Mobilisierung der Anti-Corona-Proteste verantwortlich sei.

Es sei nicht erlaubt, den Service des Bezahldienstes für Aktivitäten zu nutzen, „die auf die Förderung von Hass, Gewalt oder rassistischer Intoleranz abzielen“, antwortete ein Unternehmenssprecher allgemein auf die Anfrage des Senders. Konten würden diesbezüglich regelmäßig überprüft. Bereits 2019 hatte sich Paypal laut MDR von der rechtsextremen Wählervereinigung Pro Chemnitz getrennt, der - wie auch den Freien Sachsen - der Chemnitzer Anwalt Martin Kohlmann vorsitze.

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Von RND/dpa

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