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Ernennung

Dresdner Frauenkirchen-Pfarrer Feydt zu Leipziger Superintendent ernannt

Martin Henker geht Mitte 2020 in den Ruhestand.

Martin Henker geht Mitte 2020 in den Ruhestand.

Dresden/Leipzig. Der Pfarrer der Dresdner Frauenkirche, Sebastian Feydt, ist zum neuen Leipziger Superintendenten und Pfarrer der Nikolaikirche ernannt worden. Er tritt zu einem noch nicht benannten Zeitpunkt die Nachfolge von Martin Henker an, der nach 16 Jahren im Amt in den Ruhestand geht und am 17. Mai verabschiedet werde, wie die evangelische Landeskirche Sachsens am Freitagabend mitteilte.

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Martin Henker geht Mitte 2020 in den Ruhestand.

Martin Henker geht Mitte 2020 in den Ruhestand.

Feydt war am 8. November 2019 gewählt worden. Er war als einziger Kandidat von der Leitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens vorgeschlagen worden. Der derzeitige Frauenkirchenpfarrer hatte bei seiner Bewerbung angekündigt an, für eine Kirche zu stehen, "die sich aktiv in die Stadtgesellschaft einbringt, die aus den Kirchen heraustritt".

Wirkte bereits als Pfarrer in Leipzig

Feydt wurde in Cottbus geboren, wuchs in Dresden auf und kennt Leipzig seit dem Theologiestudium. 1989 wirkte er an den Friedensgebeten in der Nikolaikirche mit und war nach der Ordination zwölf Jahre Pfarrer der Bethlehemkirchgemeinde. 2007 wechselte er nach Dresden, als insgesamt dritter Pfarrer nach der Weihe des 1945 zerstörten und 1993 bis 2005 auch mit Hilfe von Spenden wiederaufgebauten weltberühmten Gotteshauses. Er ist zugleich Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche.

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Sebastian Feydt kurz vor seiner Wahl in der Kirchenbezirkssynode Leipzig im November 2019.

Sebastian Feydt kurz vor seiner Wahl in der Kirchenbezirkssynode Leipzig im November 2019.

Die beiden renommierten Pfarrstellen der Landeskirche sind, im Unterschied zu anderen Kirchgemeinden, zeitlich begrenzt – auf maximal zwölf Jahre.

Superintendenten werden auf unbestimmte Zeit gewählt. Als leitende Geistliche der Kirchenbezirke haben sie die unmittelbare Dienstaufsicht über die Pfarrer, koordinieren Vertretungen und sind nach außen Ansprechpartner für andere gesellschaftliche Gruppen.

Von dpa/epd

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