Zwei Piloten tot

Flugzeugunglück bei Gera: Video zeigt Absturz der Kunstflieger

Einsatzkräfte der Feuerwehr Gera sind an der Unglücksstelle an der zwei Kunstflieger kollidiert und abgestürzt sind. Bei einem Zusammenstoß von zwei Flugzeugen am Samstagabend am Rande von Gera sind beide Piloten ums Leben gekommen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Gera sind an der Unglücksstelle an der zwei Kunstflieger kollidiert und abgestürzt sind. Bei einem Zusammenstoß von zwei Flugzeugen am Samstagabend am Rande von Gera sind beide Piloten ums Leben gekommen.

Gera. Nach dem Flugzeugabsturz am Rande von Gera dauern die Ermittlungen zur Unfallursache weiter an. Am Samstagabend waren zwei Maschinen bei einem Kunstflug über einem Feld nahe Thränitz kollidiert und abgestürzt. Die Piloten, ein 42 und ein 73 Jahre alter Mann, kamen dabei ums Leben. Laut Medienberichten soll der 73-jährige Pilot aus Sachsen stammen und in einem Fliegerclub im Erzgebirge aktiv gewesen sein. Die Polizei Gera wollte auf Anfrage keine Details zu den Verunglückten veröffentlichen.

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Wie die LVZ erfahren konnte, hatten die verunglückten Piloten eine enge Verbindung ins Altenburger Land. Ihre Maschinen waren dort stationiert.

Der Absturz der Kunstflieger wurde auf Video festgehalten. Ein Augenzeuge filmte den Flug mit dem tragischen Ende und veröffentlichte die Aufnahmen über den Kurznachrichtendienst Twitter. Dort ist zu sehen, wie die beiden Maschinen während eines Kunststücks kollidieren, sich ineinander verkeilen und unweit mehrerer Häuser des Ortsteils Thränitz abstürzen.

Video zeigt Flugzeugabsturz

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Spezialisten der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersuchen den Absturz und werten dabei unter anderem auch das Video aus, wie Sprecher Germout Freitag auf LVZ-Anfrage mitteilte. „Unsere Kollegen sind heute an der Unfallstelle, befragen Zeugen und untersuchen die Wracks der Flugzeuge“, so der BFU-Sprecher am Montag. Mit einem ersten Zwischenbericht zur Unfallursache sei aber erst Ende November zu rechnen. Auch die Kriminalpolizei Gera hat Ermittlungen aufgenommen. Polizei und Feuerwehr waren am Samstagabend mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle im Einsatz. Das Gelände rund um die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Weitere Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, hieß es.

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Kein offizieller Kunstflugwettbewerb

Dem Flugplatzchef Peter Künast zufolge hatte es am Sonnabend keinen offiziellen Kunstflugwettbewerb oder eine Schauveranstaltung auf dem Flugplatz gegeben. Gera-Leumnitz sei ein regulärer Verkehrslandeplatz und damit offen für Starts und Landungen dort zugelassener Flugzeuge. Das Unglück habe sich außerhalb des Flugplatzgrundstücks ereignet. Laut Internetseite dürfen dort Flugzeuge mit einem maximalen Startgewicht von 5,7 Tonnen starten und landen. Es ist ein Flugplatz sowohl für den gewerblichen Flugverkehr als auch für den Flugsport.

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Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr in Gera: Auf einem Feld in Gera-Leumnitz sind am Sonnabend zwei Kunstflieger kollidiert und abgestürzt. Beide Piloten kamen ums Leben.

Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr in Gera: Auf einem Feld in Gera-Leumnitz sind am Sonnabend zwei Kunstflieger kollidiert und abgestürzt. Beide Piloten kamen ums Leben.

Der Absturz am Sonnabend ist das zweite tödliche Flugzeugunglück in der Nähe des ostthüringischen Flugplatzes innerhalb weniger Wochen. Vor gut einem Monat war in der Nähe des Verkehrslandeplatzes Gera-Leumnitz ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Dabei kam der 64 Jahre alte Pilot ums Leben. Laut damaligen Polizeiangaben hatte das Flugzeug nach dem Absturz Feuer gefangen.

Von LVZ/lg/dpa

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