Geschichtsort Torgau

Gedenken an Opfer der Wehrmachtsjustiz

Elisabeth Kohlhaas, Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, bringt Besuchern Geschichte näher.

Elisabeth Kohlhaas, Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, bringt Besuchern Geschichte näher.

Torgau. Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) und die Stadt Torgau laden am 25. Januar anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung für die Opfer der Wehrmachtjustiz ein. Sie findet 12 Uhr am Gedenkort der Stiftung mit der Vorsitzenden des Stiftungsrates, Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), statt. Das teilte das DIZ gestern mit.

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Danach präsentieren Schülerinnen und Schüler im DIZ ein Ausstellungsprojekt über einen Häftling des Torgauer Wehrmachtgefängnisses Fort Zinna.

Während des Zweiten Weltkriegs war Torgau ein Zentrum der Wehrmachtjustiz. Verurteilt, inhaftiert und auch hingerichtet wurden nicht nur deutsche, sondern auch viele ausländische Soldaten und Zivilisten. Sie stammten aus den von den Deutschen annektierten und besetzten Ländern Europas, aber auch aus den USA. Die Gedenkfeier sei daher auch der Erinnerung an diese vielen internationalen Häftlinge gewidmet, so das DIZ.

Von Roland Herold

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