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Spektakulärer Kunstraub

Grünes Gewölbe: Ermittlungen gegen 40 weitere Verdächtige

Am Freitag, 28. Januar, beginnt ein spektakulärer Prozess: Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das Grüne Gewölbe, das berühmte Museum im Residenzschloss, eingedrungen. Sie hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts herausgerissen. Zum Verbleib der Beute mit einem Gesamtversicherungswert von mindestens 113,8 Millionen Euro gibt es keine heiße Spur.

Am Freitag, 28. Januar, beginnt ein spektakulärer Prozess: Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das Grüne Gewölbe, das berühmte Museum im Residenzschloss, eingedrungen. Sie hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts herausgerissen. Zum Verbleib der Beute mit einem Gesamtversicherungswert von mindestens 113,8 Millionen Euro gibt es keine heiße Spur.

Dresden/Berlin.Im Verfahren um den Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden ermittelt die Staatsanwaltschaft einem Medienbericht zufolge gegen mehr Verdächtige als bislang bekannt. „Wir ermitteln gegen 40 weitere Beschuldigte, die nach unseren Erkenntnissen an der Tat beteiligt gewesen sind“, sagte der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt der „Welt am Sonntag“ (23. Januar).

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Prozessbeginn am Freitag

Dazu gehörten auch die vier Wachmänner, die den Diebstahl auf ihren Monitoren verfolgten. Bislang habe sich aber kein hinreichender oder gar dringender Tatverdacht konkretisiert, so Schmidt. Am kommenden Freitag, 28. Januar, beginnt der Prozess um einen der spektakulärsten Einbrüche der vergangenen Jahrzehnte. Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat sechs mutmaßliche Täter im Alter von 21 bis 24 Jahren, die einem Berliner Clan angehören sollen, wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall angeklagt.

Bei dem Verfahren am Dresdner Oberlandesgericht gilt die höchste Sicherheitsstufe. Drei der Angeklagten waren im November 2020 in Berlin festgenommen werden. Ein vierter Mann wurde im Dezember 2020 sowie ein fünfter und sechster mutmaßlicher Täter im vergangenen Jahr ebenfalls in Berlin festgenommen.

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Die sechs Tatverdächtigen sollen aus der historischen Schatzkammer in Dresden am 25. November 2019 wertvolle Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts erbeutet haben. Sie zertrümmerten mit Äxten im Grünen Gewölbe Vitrinen und rissen laut Zeitung 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4.300 Diamanten und Brillanten aus der Verankerung. Von den gestohlenen Juwelen fehlt jede Spur.

Von RND/epd

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