Gesundheitssystem

Köpping: Kein "Weiter so" in Sachsens Krankehäusern

Petra Köpping (SPD), Gesundheitsministerin von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage im Erzgebirge.

Petra Köpping (SPD), Gesundheitsministerin von Sachsen, spricht auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage im Erzgebirge.

Dresden. Sachsen möchte seine Krankenhäuser besser für die Zukunft rüsten. Man wolle die stationäre Versorgung weiterentwickeln und modernisieren, kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag nach Abschluss einer "Zukunftswerkstatt" zur künftigen Krankenhauslandschaft an. An sechs Online-Workshops hatten Vertreter der Krankenhausgesellschaft, den Krankenkassen, der Landesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Vereinigung mit diversen Akteuren diskutiert. Das sächsische Krankenhausgesetz ist seit 1993 in Kraft und soll mit Blick auf künftige Bedürfnisse novelliert werden.

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Köpping: Mehr Geld und Personal reicht nicht

"Allen Beteiligten wurde vor Augen geführt, dass es ein "Weiter so" nicht geben kann. Wir müssen uns auf die demografische Entwicklung einstellen", erklärte Köpping. Es sei auch deutlich geworden, dass die allgemeine Forderung nach mehr Personal oder mehr Geld nicht die alleinige Lösung sein kann, da auch in diesen Punkten das demografische Potenzial begrenzt ist.

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Nach Angaben des Ministeriums verfügt Sachsen über 78 Krankenhäuser mit rund 25.000 Betten (Stand: 2018). Jährlich werden demnach im Freistaat rund eine Million Fälle stationär behandelt. In den vergangenen 25 Jahren seien rund 5,7 Milliarden Euro in Krankenhäuser investiert worden.

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