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Ministerpräsidentenkonferenz

Kretschmer gegen Vereinheitlichung der Länder-Bildungssysteme

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz gegen eine Einmischung von außen in das Bildungssystem des Freistaats aus.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz gegen eine Einmischung von außen in das Bildungssystem des Freistaats aus.

Grainau .Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lehnt eine Einmischung von außen in das Bildungssystem des Freistaats ab. „Die Vorschläge für den angedachten Bildungsrat sind nicht entscheidungsreif“, kritisierte er am Donnerstag vor der Ministerpräsidentenkonferenz im Schloss Elmau (Bayern).

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Den Aufbau eines Nationalen Bildungsrates mit Experten und Vertretern von Bund und Ländern hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Das Gremium soll sich auch um Bildungsunterschiede zwischen den Ländern oder Vergleichbarkeit des Abiturs kümmern.

Erfolge sprechen gegen Experimente

Laut Kretschmer tragen Länder und Kommunen die Lasten bei Schulen, Lehrern und Bildungsplänen, da könne der Bund nicht die Mehrheit in dem Gremium haben. Sachsens Erfolge in den Bildungsvergleichen sprächen gegen ideologische Experimente. „Das wollen wir nicht nivellieren - vor allem nicht nach unten.“ Leistung müsse sich lohnen. „Wir wollen kein „Wischiwaschi“, sondern leistungsorientierte Bildungssysteme.“

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Mit Blick auf die Föderalismusdiskussion bezeichnete Kretschmer es als „großen Vorteil“, dass Deutschland eben kein Zentralstaat sei. „Je näher, je konkreter Politik und Verwaltung vor Ort dran sind - in der Gemeinde, im Landkreis, in den Ländern -, desto besser ist es.“ Das sei auch wegen der vielfach beklagten Entfremdung von Politik und Verwaltung von der Lebensrealität der Menschen wichtig.

Von LVZ

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