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„Müssen hier zusammenhalten“

Kretschmer warnt vor dem Abbruch aller Kontakte nach Russland

Michael Kretscher (CDU) will Kontakte nach Russland z.B. bei Wissenschaft und Kultur aufrecht erhalten. (Archivbild)

Michael Kretscher (CDU) will Kontakte nach Russland z.B. bei Wissenschaft und Kultur aufrecht erhalten. (Archivbild)

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich trotz des Ukraine-Krieges erneut dafür ausgesprochen, nicht alle Kontakte nach Russland abzubrechen. Man müsse unterscheiden zwischen den Verantwortlichen für den Angriffskrieg und dem Land und seinen Menschen, sagte Kretschmer am Samstag der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Ich finde es nicht gut, wenn wir alle Kontakte da jetzt abbrechen, im Wissenschaftsaustausch, im Kulturbereich.“ Er wolle auch nicht, dass russischstämmige Menschen in Deutschland „jetzt das Gefühl haben, wir schauen sie schräg von der Seite an. Wir müssen hier zusammenhalten“.

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Kretschmer war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten. Erst sechs Tage nach dem Überfall auf die Ukraine hatte der CDU-Politiker klare Worte gefunden und sich von Russland und seinem Präsidenten Putin distanziert.

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Seit zehn Tagen tobt nun der Krieg in der Ukraine. Weit über eine Million Menschen fliehen vor dem Kriegsgeschehen. Auch in Leipzig gibt es eine enorme Hilfsbereitschaft. Die Welle der Solidarität ist groß. Putins Krieg bedeutet auch eine Zäsur in der europäischen Friedensordnung, analysiert die Leipziger Friedens- und Konfliktforscherin Solveig Richter: "Wir müssen uns wohl von dem Gedanken verabschieden, dass gerade in Europa Kriege und militärische Auseinandersetzungen keine größere Gefahr mehr darstellen."

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Von RND/dpa

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