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7000 Schuss gestohlen

LKA Sachsen kündigt nach Munitionsskandal Überprüfungen an

Petric Kleine, Präsident des sächsischen Landeskriminalamtes, äußert sich bei einer Sondersitzung des Innenausschusses zur Munitionsaffäre der sächsischen Polizei in den Sächsischen Landtag.

Petric Kleine, Präsident des sächsischen Landeskriminalamtes, äußert sich bei einer Sondersitzung des Innenausschusses zur Munitionsaffäre der sächsischen Polizei in den Sächsischen Landtag.

Dresden. Nach dem Munitionsskandal beim Landeskriminalamt (LKA) Sachsen hat die Führung der Behörde eine Überprüfung und ein neues Kontrollsystem angekündigt. Es soll geklärt werden, in welchem Umfang in den vergangenen Jahren Munition für Schießübungen aus der Waffenkammer entnommen wurde und ob die Trainings auch wirklich stattfanden, sagte LKA-Chef Petric Kleine am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag.

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Verbleib der Munition unklar

Am Dienstag war bekannt geworden, dass eine Sondereinheit des LKA 2018 ohne Erlaubnis an einem Schießtraining auf einem privaten Schießplatz in Güstrow teilgenommen hatte und dafür mit mindestens 7000 Schuss Munition aus den Beständen des LKA in Sachsen bezahlte.

Der Verbleib der Munition ist unklar. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt auch, ob es Kontakte der betroffenen 17 Beamten zur rechtsextremen Szene gibt. „Ich schäme mich für das, was Beamte meines Amtes getan haben“, sagte Kleine. Durch den Vorfall habe das Ansehen der sächsischen Polizei nachhaltig gelitten.

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Von RND/dpa

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