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Ermittlungen wegen Brandstiftung

Mehrere Brände in Sachsen übers Wochenende gemeldet

Symbolbild

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Leipzig. In Sachsen haben am Wochenende mehrere Brände die Feuerwehr in Atem gehalten. Schwerverletzte gab es dabei aber nicht. In einigen Fällen wird wegen Verdacht auf Brandstiftung ermittelt.

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In Leipzig kam es zu zwei Bränden. Nach Angaben der Polizeidirektion breitete sich im Stadtteil Mockau-Nord am frühen Sonntagmorgen im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Feuer aus. Drei Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung begutachtet, aber nicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Im Leipziger Stadtteil Probstheida musste die Feuerwehr bereits in der Nacht zum Samstag zu einem Kellerbrand ausrücken. Laut Polizei brachten die Rettungskräfte etwa ein Dutzend Hausbewohner in Sicherheit. Sie konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren. Am Rande der Lösch- und Rettungsarbeiten behinderte ein 34 Jahre alter Mann die Einsatzkräfte. „Er missachtete mehrfach die Aufforderungen der Polizeibeamten und beleidigte diese“, hieß es. Auch in diesem Fall wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

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Fahrlässige Brandstiftung gab die Polizei in Dresden als Grund für ein Feuer in der Nacht zum Sonntag im Stadtteil Gruna an. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 63 Jahre alter Bewohner mit glimmender Zigarette eingeschlafen. Er kam nach dem Einatmen von Rauchgas in ein Krankenhaus. Auch andere Hausbewohner hätten über Atembeschwerden geklagt, seien aber sonst unverletzt geblieben.

15.000 Euro Schaden

Am Samstagabend brach zudem in Frankenberg in einer Dachgeschosswohnung ein Feuer aus. Die drei Bewohner der Wohnung und andere Personen in dem Mehrfamilienhaus konnten sich in Sicherheit bringen, teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. Ein Bewohner (42) in der vom Feuer betroffenen Wohnung wurde ambulant versorgt, weil er Rauch einatmete. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.

Im ostsächsischen Wilthen kam es am Samstagvormittag wegen eines technischen Defektes an der Heizungsanlage eines Einfamilienhauses zu einem Brand. Der 83 Jahre alte Hauseigentümer wollte die Flammen eigenhändig löschen und atmete dabei Rauchgase ein. Nach Angaben der Görlitzer Polizeidirektion konnte er nach einer Untersuchung durch den Arzt aber zu Hause bleiben. Der Schaden wurde auf 15.000 Euro beziffert.

Zu einem Großeinsatz rückte die Feuerwehr in Munzig aus. Dort stand eine Saunahütte in Flammen. Zwei Straßen mussten für die Löscharbeiten gesperrt werden.

Von RND/dpa

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