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Neujahrsansprache

Ministerpräsident Kretschmer: „Fallen Sie nicht auf die herein, die Misstrauen schüren“

In seiner Neujahrsansprache appelliert Michael Kretschmer an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

In seiner Neujahrsansprache appelliert Michael Kretschmer an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger.

Dresden. In seiner Neujahrsansprache hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) für die Solidarität vieler Menschen in der Corona-Krise bedankt. „Wir Sachsen haben im vergangenen Jahr mit großer Geduld, mit Rücksicht, Solidarität, Vernunft und Willensstärke bei der Bekämpfung dieser Pandemie geholfen. Dafür möchte ich jedem Einzelnen von Ihnen ganz herzlich danken“, sagte Kretschmer in seiner Ansprache, die am 1. Januar um 19.25 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt werden soll.

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Kretschmer erinnerte an den Hilferuf zur Unterstützung sächsischer Krankenhäuser, der ein großer Erfolg gewesen sei. Über 2000 Freiwillige hätten sich gemeldet. „Sie haben verstanden, worauf es ankommt: Auf Solidarität“, sagte der Ministerpräsident.

„Sorgen wir dafür, dass Mitmenschlichkeit siegt“

Er appellierte noch einmal an alle Menschen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen und sich in der Pandemie an Experten zu orientieren. „Fallen Sie nicht auf die herein, die Misstrauen schüren, falsche Fakten verbreiten und Hass säen. Suchen Sie die Antworten bei denen, die etwas von ihrem Fach verstehen – bei unseren Wissenschaftlern und Ärzten.“

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Sachsen sei ein starkes Land, betonte Kretschmer. Es seien die Menschen, die ihm Hoffnung gäben. „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Vernunft, Verantwortung und Mitmenschlichkeit siegen.“ Kretschmer hatte zu seiner Neujahrsansprache die Vorsitzende des sächsischen Landesschülerrats, Lilly Härtig, und Roland Böhm, Gründungsmitglied des Musikkorps Schneeberg, eingeladen. Beide berichteten von den Auswirkungen der Pandemie und appellierten an die Menschen, solidarisch miteinander zu sein.

Von LVZ

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