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Toter beim Spring-Break-Festival

Nach Obduktion von 18-Jährigem: Kein Fremdverschulden

Blick auf das Gelände des Sputnik-Spring-Break-Festivals in Pouch. An diesem Freitag startet das Festival.

Blick auf das Gelände des Sputnik-Spring-Break-Festivals in Pouch. An diesem Freitag startet das Festival.

Pouch/Leipzig.Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb am Donnerstag ein 18-Jähriger aus Nordsachsen beim Spring-Break-Festival auf der Halbinsel Pouch. Jetzt gibt es Gewissheit darüber, dass der junge Mann ohne Fremdeinwirkung ums Leben gekommen ist. „Das hat die Obduktion des Toten ergeben“, teilte Doreen Wendland, Sprecherin der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau, gegenüber LVZ.de mit. Erkenntnisse über die Todesursache erhoffe sich die Staatsanwaltschaft von der toxikologischen Untersuchung. Diese stehe noch aus, so Wendland.

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Festivalbesucher hatten in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag den schlechten Zustand des 18-Jährigen bemerkt und aus Sorge den Notarzt verständigt. Nach Zeugenaussagen waren die Sanitäter schnell vor Ort. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der junge Mann aber noch vor Ort.

Stimmung auf dem Gelände ruhiger als in der Vergangenheit

Beim Veranstalter Black Mamba aus Jena nahm man die Nachricht, dass es keinen Grund für ein Fremdverschulden gibt, mit Erleichterung zur Kenntnis. Der Todesfall beschäftige die Festivalbesucher sehr, hieß es. Die Stimmung auf dem Gelände sei am Donnerstagabend westlich ruhiger gewesen als sonst. „Unser Mitgefühl ist bei der Familie und Freunden des 18-Jährigen“, so ein Sprecher des Veranstalters.

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Auf der Halbinsel Pouch bei Bitterfeld hätten sich bislang 23000 Gäste eingefunden. Erwartet werden rund 30000. Offizieller Start des Festivals an der Goitsche ist Freitag. Auf sechs Bühnen treten bis Montag über 120 nationale und internationale Künstler auf, darunter David Guetta, Don Diabolo oder Timmy Trumpet. MDR Sputnik überträgt zahlreiche Konzerte live. Ab Freitag abend können zudem Konzerte von Kontra K und Armin van Buuren live auf Facebook verfolgt werden.

Von Andreas Dunte

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