Zweitgrößter Empfänger

Sachsen bekommt 1,1 Milliarden Euro aus dem Finanzausgleich

Symbolbild

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Dresden. Sachsen hat im vergangenen Jahr rund 1,1 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich erhalten. Damit rangierte der Freistaat hinter Berlin (4,4 Milliarden Euro) auf Platz 2 der Empfängerliste. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor, über die am Montag zuerst das „Handelsblatt“ berichtet hatte. Der Finanzausgleich zwischen finanziell besser und schlechter gestellten Bundesländern war im Vorjahr auf einen Rekordwert gestiegen: 11,45 Milliarden Euro wurden zwischen den Ländern umverteilt - im Jahr zuvor waren es rund 11,2 Milliarden Euro gewesen.

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Bayern musste von der Gesamtsumme mehr als die Hälfte schultern. Weitere Zahler-Länder waren Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg. Als Empfänger konnten außer Berlin und Sachsen vor allem Nordrhein-Westfalen (1,01 Milliarden Euro), Niedersachsen (rund 830 Millionen Euro) und Bremen (etwa 740 Millionen Euro) profitieren.

Der Finanzausgleich regelt die Verteilung der Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Ab 2020 soll er in seiner bisherigen Form abgelöst und durch ein anderes System ersetzt werden. Sachsens Finanzminister Matthias Haß (CDU) hatte in diesem Zusammenhang unlängst vor einer Einmischung des Bundes in Länderkompetenzen gewarnt.

dpa

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