Ab dieser Woche

Sachsen startet Corona-Booster-Impfungen für Risiko-Gruppen

Auch in Sachsen starten die Auffrischungen bei den Corona-Impfungen.

Auch in Sachsen starten die Auffrischungen bei den Corona-Impfungen.

Dresden. Sachsen startet noch diese Woche mit Auffrischungsimpfungen gegen Corona. Eine Impfung in den Impfzentren ist dabei ab dem 3. September oder im Rahmen einer Vor-Ort-Impfaktion für den Personenkreis ab 70 Jahren ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Das teilte das sächsische Sozialministerium (SMS) am Dienstag in Dresden mit. Damit setze der Freistaat einen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) um.

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Laut SMS wird die so genannte Booster-Impfung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffes für alle vollständig geimpften Menschen empfohlen, die ein erhöhtes Risiko für Durchbruchsinfektionen haben. Jede Auffrischungsimpfung sollte in einem Abstand von mindestens sechs Monaten nach der Zweitimpfung verabreicht werden. Nach Empfehlung der sächsischen Impfkommission (SIKO) beträfe dies Menschen ab 70 Jahre sowie mit bestimmten Grunderkrankungen.

Parallel mit Grippe-Impfung möglich

Die Booster-Impfung kann dabei laut SIKO-Empfehlung nach ärztlichem Ermessen parallel mit der saisonalen Grippeschutz-Impfung verabreicht werden. "Mit den Auffrischungsimpfungen bieten wir den vulnerablen Gruppen den bestmöglichen Schutz", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Zu den vulnerablen Gruppen zählen Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf. "Die Booster-Impfungen sollen grundsätzlich in den Arztpraxen stattfinden", sagte sie. Für Einrichtungen der vollstationären Dauerpflege, die auf eine Vor-Ort-Impfung angewiesen sind, sei geplant, dass die Vermittlung von niedergelassenen Ärzten durch die Kassenärztliche Vereinigung unterstützt werde.

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Impfstoffe von Biontech oder Moderna

Nach dem GMK-Beschluss können auch Personen, die ausschließlich mit den Vektorimpfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson vollständig geimpft sind, unabhängig von Alter oder Vorerkrankungen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Das SMS wies darauf hin, dass ein Nachweis über die durchgeführten Erst- und Zweitimpfungen in jedem Fall erforderlich sei. Die Auffrischungsimpfungen werden ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna durchgeführt. Eine Impfdosis ist für die Auffrischung ausreichend.

Von André Böhmer

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