Kälteste Nacht des Jahres

Sachsen zittert bei bis zu minus 31,4 Grad

Winteridylle auf dem Fichtelberg. Hier wurden in der Nacht zum Samstag minus 17 Grad gemessen.

Winteridylle auf dem Fichtelberg. Hier wurden in der Nacht zum Samstag minus 17 Grad gemessen.

Leipzig. Sachsen im Tieffrost: Die Nacht zum Samstag war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die bislang kälteste dieses Winters. Sibirische Temperaturen mit teils deutlich zweistelligen Minusgraden haben die Menschen zwischen Leipzig und Görlitz zittern lassen. Der Tiefstwert wurde laut Kachelmannwetter.de in Marienberg-Kühnhaide im Erzgebirge mit minus 31,4 Grad gemessen. Direkt über dem Boden sank das Quecksilber hier sogar auf minus 35,5 Grad – so kalt war es nirgendwo sonst in Mitteldeutschland.

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Bei den Stationen des DWD markierte Deutschneudorf-Brüderwiese mit minus 22,5 Grad den Tiefstwert im Freistaat. In Leipzig und Dresden war es im Vergleich zum Bergland vergleichsweise mild. Mit minus 10,9 Grad wurde aber auch in der Messestadt ein neuer Tiefstwert für diesen Winter gemessen. Am Flughafen in Dresden waren es zehn Grad minus. Von Kälterekorden wie im Winter 1987 waren die Temperaturen aber noch deutlich entfernt.

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Die Tiefsttemperaturen seien fast überall in der ersten Nachthälfte gemessen worden, sagte Thomas Hain vom DWD in Leipzig gegenüber LVZ.de. „Der Himmel war da noch sternenklar. Danach sorgte von Norden her aufziehende Bewölkung für einen Anstieg der Temperaturen“, so der Meteorologe.

Am Samstag und Sonntag wird es mit Temperaturen um oder leicht unter null Grad etwas milder. Ab Samstagnachmittag wird auch wieder Schnee erwartet. Bis zum Sonntag könnten drei Zentimeter, im Bergland auch zehn Zentimeter Neuschnee fallen, so Hain.

Von Robert Nößler

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