Michael Kretschmer

Sachsens Ministerpräsident ruft zum Einsatz gegen Rechts auf

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen (Archivfoto)

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen (Archivfoto)

Leipzig/Ostritz. Gut zwei Wochen vor einem geplanten Rechtsrock-Festival in Ostritz (Landkreis Görlitz) fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ein entschiedenes Eintreten gegen Rechtsextremismus. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass die Menschen in dieser Gegend keine Rechtsextremisten tolerieren“, sagte Kretschmer dem MDR-Magazin „Exakt“ laut einer Mitteilung des Senders vom Mittwoch. „Wir lassen uns den Ruf unserer Heimat nicht zerstören“, so Kretschmer.

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Rechtsextremisten aus ganz Europa wollen sich von 20. bis 22. April in Ostritz auf dem Gelände des Hotels „Neißeblick“ zu einem Festival unter dem Namen „Schild und Schwert“ versammeln. Auf dem Programm stehen neben rechtsextremistischer Musik auch Kampfsportwettkämpfe. Etwa 750 Teilnehmer werden erwartet.

Das Festivalgelände stellt laut MDR ein hessischer Geschäftsmann zur Verfügung. Der Mann hat demnach in der Vergangenheit auch in seiner Heimat rechtsgerichtete Veranstaltungen und Publikationen unterstützt und soll enge Kontakte zur NPD haben. Man sehe, „wessen Geistes Kind der Eigentümer ist“, sagte Kretschmer dem MDR-Magazin. „Solche Konzerte, solche Leute will man als anständiger Bürger nicht bei sich auf dem Grundstück haben“, erklärte der Ministerpräsident.

Mehrere Initiativen haben für das Festivalwochenende zum Protest gegen die Veranstaltung aufgerufen. Das katholische Bistum Dresden-Meißen rief zu einem Friedensfest auf. Ministerpräsident Kretschmer ist dem MDR-Bericht zufolge Schirmherr eines bunten Bürgerfestes, das an dem Wochenende in Ostritz stattfinden soll.

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Von LVZ

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