Fehlende Präsenzzeiten

Sächsische Landesregierung will Regelstudienzeit verlängern

Eine Studentin ist im Hörsaalgebäude des Leipziger Unicampus unterwegs. (Archiv)

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Dresden. Der Wissenschaftsausschuss des sächsischen Landtags hat den Weg für eine Verlängerung der Regelstudienzeit von Studenten in der Corona-Pandemie freigemacht. Der Ausschuss stimmte am Montag in Dresden für eine entsprechende Novelle des Landeshochschulgesetzes, wie der Leipziger SPD-Abgeordnete Holger Mann mitteilte.

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Gemäß der von den Fraktionen der schwarz-grün-roten Koalition eingebrachten Änderung können Studierende, die im Sommersemester 2020 an einer sächsischen Hochschule eingeschrieben waren, ihre Regelstudienzeit damit individuell um mindestens ein Semester verlängern.

Dadurch werde abgesichert, dass Studentinnen und Studenten durch die Pandemie keine Nachteile bei der Studienfinanzierung oder beim Bafög-Bezug entstehen, erklärte Mann. „Da auch das Wintersemester 2020/21 anders verläuft als ursprünglich erhofft und die Gesetzesnovelle erst im Dezember endgültig durch den Landtag beschlossen wird, soll auch für das Wintersemester 2020/21 per Gesetz eine verlängerte individuelle Regelstudienzeit gelten“, sagte er weiter. Mit der Regelung folgt der Landtag demnach Forderungen der Sächsischen Landesrektorenkonferenz, der Studierendenvertretung und der Studentenwerke.

Von LVZ/epd

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