Fichtelberg

Schneekanonen sollen ab Mitte Dezember für Ski-Saison in Sachsen sorgen

Oberwiesenthal: Kinder begutachten eine Schneekanone, die den Skihang am Fichtelberg beschneit. Wintersportler in Sachsen können sich nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen auf ein unbeschwertes Skivergnügen freuen.

Oberwiesenthal: Kinder begutachten eine Schneekanone, die den Skihang am Fichtelberg beschneit. Wintersportler in Sachsen können sich nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen auf ein unbeschwertes Skivergnügen freuen.

Oberwiesenthal/Altenberg. Wintersportbegeisterte in Sachsen können sich nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen auf ein unbeschwertes Skivergnügen freuen. „Wir haben die Schneekanonen an diesem Wochenende angeworfen“, sagte der Chef der Fichtelberg Schwebebahn, René Lötzsch. Der Auftakt in Sachsens größtem alpinen Skigebiet sei für den 16. Dezember geplant. „Wenn es die Wetterbedingungen bis dahin zulassen“.

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Rund 100 Schneekanonen sollen in den kommenden Tagen und Wochen einen Großteil der rund 15 Kilometer Pisten beschneien. Der Kunstschnee sei die Grundlage für den Skibetrieb, betonte Lötzsch. „Trotz der hohen Energiepreise gibt es da kein zurück. Der Naturschnee macht zu oft einen Bogen um unser Gebiet.“

Höhere Preise für Gäste

Ein Teil der höheren Kosten wird auf die Skifahrer umgelegt: Der Preis für den Tagespass am Fichtelberg wurde von 35 auf 39 Euro angehoben. Skifahrer, die auch die Pisten am Keilberg auf tschechischer Seite nutzen wollen, zahlen 73 Euro für einen 1,5-Tagespass der Interskiregion, für eine ganze Woche 223 Euro.

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Der Auftakt in Sachsens größtem alpinen Skigebiet ist für den 16. Dezember geplant. Rund 100 Schneekanonen sollen in den kommenden Tagen und Wochen einen Großteil der rund 15 Kilometer Pisten beschneien.

Der Auftakt in Sachsens größtem alpinen Skigebiet ist für den 16. Dezember geplant. Rund 100 Schneekanonen sollen in den kommenden Tagen und Wochen einen Großteil der rund 15 Kilometer Pisten beschneien.

Ebenso in Altenberg im Osterzgebirge hat man die Wintersportsaison fest im Blick. „Unsere drei Schneekanonen und 15 Lanzen laufen“, sagte Betriebsleiter Manuel Püschel. Auch hier ist der Start für Mitte Dezember geplant. „Bei perfekten Wetterbedingungen brauchen wir etwa fünf Tage und Nächte, um eine ausreichende Schneedecke für unsere Abfahrten zu produzieren“, erläuterte Püschel. Auf Naturschnee können sich hier die Liftbetreiber auch nicht verlassen.

„Der Naturschnee ist ohnehin nur da, damit es schön winterlich aussieht“, erläuterte Püschel. Selbst wenn es mal 30 Zentimeter Neuschnee geben würde, halte dieser die Strapazen durch die Skiläufer nicht lange aus und es benötige eine Auflage mit Kunstschnee. Dafür müssen die Skifahrer in Altenberg ebenfalls für die Tageskarte etwas mehr zahlen: Der Preis steigt um 2 auf 20 Euro.

Von LVZ/dpa

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