Covid-19

So bereitet sich Sachsen auf dritte Corona-Impfung vor

Sachsen bereitet sich auf Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus vor.

Sachsen bereitet sich auf Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus vor.

Dresden. Sachsen bereitet sich auf Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus vor. Derzeit laufe eine Bestandsaufnahme und eine Abfrage in den Pflegeeinrichtungen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage mit. Dafür werden die Pflegeheime unter anderem gefragt, wie viele Bewohner vollständig geimpft sind, welche Hausärzte zuständig sind und das Impfen übernehmen könnten. Bis Ende September sind die Impfzentren noch in Betrieb sowie 30 mobile Impfteams im Einsatz. „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept für die Zeit ab Oktober“, so das Gesundheitsministerium. Die mobilen Teams sollen dann weiter eine Rolle spielen. Weitere Details seien noch in der Abstimmung.

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Die Gesundheitsministerkonferenz hatte am Montag beschlossen, dass Älteren, Menschen mit Vorerkrankungen sowie Pflegebedürftigen ab September Auffrischimpfungen - sogenannte Booster - gegen das Coronavirus erhalten sollen. Studienergebnisse wiesen auf einen verminderten oder schnell nachlassenden Schutz nach einer Impfung bei diesen Personengruppen hin. Die Auffrischung sollte in der Regel sechs Monate nach Abschluss der ersten beiden Impfungen erfolgen.

Inwiefern Krankenhäuser bereits mit der Booster-Impfung von Mitarbeitern begonnen haben, darüber hat das Gesundheitsministerium keinen Überblick. Die Berliner Charité hat in dieser Woche damit begonnen, Mitarbeiter ein drittes Mal gegen das Coronavirus zu impfen. „Wir sind vorbereitet und stehen in den Startlöchern“, erklärte eine Sprecherin des Universitätsklinikums Leipzig.

Sobald es offizielle Impfempfehlungen für Auffrischungsimpfungen gebe, könnten diese umgesetzt werden, hieß es. Oberste Priorität hätten dabei die Beschäftigten in Risikobereichen. Am Klinikum Chemnitz werden derzeit nur Erst- und Zweitimpfungen für die Mitarbeiter angeboten. Booster seien derzeit nicht geplant und eher über Hausärzte denkbar, hieß es.

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Von RND/dpa

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