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Wahlkampf 2017

So viel haben sächsische Unternehmen an die AfD gespendet

Symbolfoto

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Dresden. Zwei Unternehmen aus Sachsen gehören zu den drei größten Einzelspendern aus der Wirtschaft, die die AfD im Bundestagswahljahr 2017 unterstützt haben. Das geht aus den Rechenschaftsberichten der Parteien hervor, die die Bundestagsverwaltung am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach spendete das Bautzener Unternehmen Hentschke Bau GmbH 19 500 Euro an die Alternative für Deutschland, die Chemnitzer Firma LST Luft-, Sanitär- Klimatechnik GmbH steuerte 10 415 Euro für den Wahlkampf bei.

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Jörg Drews, Chef von Hentschke Bau, wurde in der Vergangenheit wiederholt eine Nähe zu Reichsbürgern vorgeworfen. Sein Unternehmen bearbeitet viele öffentliche Aufträge und ist auf Brückenbau spezialisiert. Derzeit ist die Bautzner Firma mit der Sanierung der Augustusbrücke in Dresden betraut.

Insgesamt hat die AfD 2017 167 000 Euro von Unternehmen, Verbänden und Vereinen erhalten. Mehr als die Hälfte der Unternehmensspenden entfielen im Wahljahr auf die Unionsparteien, die Linke erhielt als einzige Partei keine veröffentlichungspflichtige Zahlung aus der Wirtschaft. Insgesamt bekamen CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, AfD und Linkspartei 90 Millionen Euro, darin inbegriffen sind auch die Zahlungen von Privatpersonen, die den größten Teil der Zuwendungen ausmachen.

Von DNN

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