Soldaten aus Sachsen übernehmen Kommando von Nato-Truppe in Litauen

Soldaten des Panzergrenadierbataillon 371 machen Schützenpanzer zum Transport bereit.

Soldaten des Panzergrenadierbataillon 371 machen Schützenpanzer zum Transport bereit.

Leipzig. In Litauen steht das von der Bundeswehr geführte Nato-Bataillon unter einem neuen Kommando. Das Panzergrenadierbataillon 371 aus Marienberg in Sachsen übernahm am Donnerstag die Führung des multinationalen Gefechtsverbandes, der zum Schutz der Nato-Ostflanke und Abschreckung Russlands eingesetzt ist. Neuer Kommandeur des auf dem Militärstützpunkt Rukla stationierten Nato-Kampfverbands wird Oberstleutnant Axel Niemann. Die teilten die Bundeswehr und das litauische Verteidigungsministerium in Vilnius mit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt hatte die Nato 2017 jeweils rund 1000 Soldaten in die drei baltischen Staaten und nach Polen entsandt. Deutschland führt dabei das Nato-Bataillon in Litauen. Alle sechs Monate müssen die Kontingente rotieren, weil die Nato-Russland-Grundakte eine dauerhafte Stationierung von Kampftruppen an der Ostflanke des Bündnisgebiets untersagt.

Die Marienberger Soldaten lösen das Panzergrenadierbataillon 391 aus Bad Salzungen in Thüringen ab, das seit August 2019 auf dem etwa 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernten Stützpunkt stationiert war. Dazu wurden in der vergangenen Woche rund 330 Soldaten nach Rukla verlegt.

dpa

Mehr aus Mitteldeutschland

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen