Auftakt in Zwickau

"Tour gegen Rechts" gastiert auf ostdeutschen Marktplätzen

Blick auf den Marktplatz in Zwickau.

Blick auf den Marktplatz in Zwickau.

Zwickau. Zum Auftakt einer Tour gegen den Rechtsruck vor allem in Ostdeutschland sind am Samstag in Zwickau rund 200 Menschen zusammengekommen. Am Abend werden bei einem Konzert auf dem Hauptmarkt noch deutlich mehr erwartet. Bis dahin gibt es Straßenfußball und Gespräche, zum Beispiel eine Podiumsdiskussion zum Thema „Aufbruch im Osten“ mit früheren DDR-Bürgerrechtlern, teilten die Organisatoren auf Anfrage mit.

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Die Tour wird von den Initiativen „Wann Wenn Nicht Jetzt“ und dem Bündnis „Unteilbar“ veranstaltet und führt durch zwölf kleinere Städte in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, wo demnächst Landtagswahlen stattfinden. Mit der Marktplatztour wollen die Veranstalter dem Rechtsruck in der Gesellschaft etwas entgegensetzen. Am 24. August soll es in Dresden eine Großkundgebung geben, die Initiativen rechnen mit mehreren Zehntausend Menschen.

Rassismus sei mancherorts zum Normalzustand geworden, sagte der Berliner Rapper Kobito als Unterstützer der Aktion am vergangenen Mittwoch bei der Vorstellung des Programmes. Die Gesellschaft sei an einem kritischen Punkt. Es gehe auch darum, in die kleineren Orte zu gehen und dort eine Alternative zum Rechtsruck zu bieten.

Die Marktplatztour mit Konzerten, Gesprächsrunden, Workshops und Lesungen gastiert nach Zwickau in Bautzen (27.7.), Gera (2.8.), Annaberg-Buchholz, Müncheberg und Cottbus (jeweils am 3.8.), Plauen (10.8.), Neuruppin (16.8.), Forst (17.8.), Grimma (30./31.8.) sowie am 21.9. in Saalfeld und am 27.9. in Mühlhausen zu Gast.

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dpa

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