„Stimmung ist gut“

Volle Züge an Pfingsten in Sachsen: Ministerium zieht positive Bilanz

Züge der Deutschen Bahn (DB) stehen am Hauptbahnhof Dresden auf einem Gleis.

Züge der Deutschen Bahn (DB) stehen am Hauptbahnhof Dresden auf einem Gleis.

Leipzig. Der Ausflugsverkehr zu Pfingsten hat wie erwartet zu vollen und überfüllten Zügen in Sachsen geführt. Mitunter fanden Reisende keinen Platz mehr in den Bahnen und mussten auf den Bahnsteigen zurückbleiben. Die Deutsche Bahn zog dennoch ein positives Fazit. „Die Züge sind voll, die Stimmung ist gut“, brachte es eine Bahnsprecherin am Pfingstmontag auf den Punkt. Für eine abschließende Bilanz sei es aber noch zu früh.

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Nach Angaben der Bahnsprecherin sorgten nicht nur das 9-Euro-Ticket und Pfingsten für enormen Andrang. „Das schöne Wetter kam dazu.“ Wer nicht mehr in die Züge gekommen sei, habe überwiegend Verständnis gezeigt. Auch Sachsens Verkehrsministerium hob die positiven Aspekte hervor. „Generell sind wir zufrieden, dass die Menschen das Angebot annehmen“, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

9-Euro-Ticket und schönes Wetter

Vor allem zum Start ins Pfingstwochenende war es in einigen Zügen der Deutschen Bahn zu chaotischen Verhältnissen gekommen. Nach Angaben eines dpa-Reporters war am Samstagmorgen die Regionalbahn von Leipzig nach Weimar komplett überfüllt. Die Menschen hätten sich mit Gepäck und Fahrrädern in den Fluren und Türbereichen gedrängt. Reisende, die zusteigen wollten, seien von den Gleisen zurückgeschickt worden.

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Es sei zu erwarten gewesen, dass auch aufgrund des 9-Euro-Tickets die Nachfrage besonders hoch sei, vor allem in Richtung der touristischen Hochburgen, hatte ein Bahnsprecher schon zuvor gesagt. Die Züge seien zu Pfingsten bei schönem Wetter ohnehin schon immer sehr voll.

Bahnreisende konnten Fahrt nicht antreten

Wegen überfüllter Züge hatten Bahnreisende auf der Strecke Chemnitz- Leipzig am Samstag das Nachsehen. Einige konnten die Fahrt nicht wie geplant antreten und blieben am Bahnsteig zurück, wie ein Sprecher des Bahnunternehmens Transdev sagte. Wie viele Menschen das betraf, konnte er nicht beziffern. Abhilfe sollten Expressbusse schaffen, die jede Stunde jeweils in Chemnitz und Leipzig starten sollten.

Das 9-Euro-Ticket ist eine Reaktion auf die stark gestiegenen Energiekosten und soll als Entlastungsmaßnahme dienen. Es wird in den Monaten Juni, Juli und August angeboten und gilt deutschlandweit je einen Monat lang für Fahrten mit Bussen, Straßen- und Regionalbahnen in der 2. Klasse.

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Von RND/dpa

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