173 Menschen nach Zusammenstoß gerettet

Zwischen Krefeld und Köln prallte der Regionalzug mit einem Güterzug zusammen.

Zwischen Krefeld und Köln prallte der Regionalzug mit einem Güterzug zusammen.

Meerbusch. Bei dem Unfall, der sich am Dienstagabend auf freier Strecke ereignete, war ein Regional-Express von Köln nach Krefeld unterwegs, als der Lokführer einen Güterzug auf den Schienen entdeckte. Mit einer Notbremsung konnte der Fahrer Schlimmeres verhindern, sein Leben und das der Fahrgäste retten.

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Bei dem Zusammenstoß wurden nach Angaben der Feuerwehr 41 Menschen verletzt, sieben davon schwer. Eine Person erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Insgesamt bargen die Rettungskräfte, die mit bis zu 400 Personen im Einsatz waren, 173 Fahrgäste aus dem Pendlerzug. Nach acht Stunden konnte der Einsatz um 2.20 Uhr beendet werden. Eine abgerissene Oberleitung, die den Zug unter Strom setzte, erschwerte die Rettungsarbeiten.

Bahnstrecke bleibt zunächst gesperrt

Für weitere Untersuchungen zur Unglücksursache wurde die betroffene Strecke bis auf weiteres gesperrt. Wie ein Sprecher des Zugunternehmens National Express Rail GmbH mitteilte, könnte die Sperrung noch Tage andauern.

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National Express strich zunächst alle Fahrten auf der Strecke und richtete zwischen Neuss und Krefeld einen Busersatzverkehr ein. Wann die Strecke wieder freigeben wird, hänge von den Ermittlungen zur Unfallursache ab, sagte Winter. Unter anderem müsse auch das Gleisbett auf Schäden überprüft werden. Die Deutsche Bahn rechnet trotz der Streckensperrung nicht mit Auswirkungen auf den Regionalverkehr. Dies sei „nach aktuellem Kenntnisstand“ nicht zu erwarten, sagte ein Bahnsprecher.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verfolgte die Lage am Abend, wie Regierungssprecher Steffen Seibert via Twitter mitteilte. „Hoffentlich kann allen Verletzten rasch geholfen werden. Dank für den Einsatz der Rettungskräfte.“ Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wünschte den Verletzten eine „baldige Genesung“.

Von RND/dpa/mkr

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