600 Sylt-Pendler blockieren Bahnstrecke

Der Zug fällt aus: Die Verbindung nach Sylt ist für Pendler häufig ein Ärgernis.

Der Zug fällt aus: Die Verbindung nach Sylt ist für Pendler häufig ein Ärgernis.

Kiel/Westerland. Überfüllte Züge, kaputte Wagen und ständige Verspätungen. Für diejenigen, die tagtäglich zum Arbeiten nach Sylt fahren müssen, ist das schon Alltag. Doch jetzt reicht es den Pendlern. Etwa 600 von ihnen haben sich am frühen Mittwochmorgen am Klanxbüller Bahnhof (Kreis Nordfriesland) versammelt, um den Bahnverkehr zwischen Klanxbüll und Westerland lahmzulegen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Und es ist ihnen gelungen. Der Regionalverkehr nach Westerland auf Sylt ist vorübergehend eingestellt worden. Zunächst hatten mehrere hundert Fahrgäste nach Angaben der Deutschen Bahn einen ersten Zug um 7.12 Uhr an der Weiterfahrt gehindert, danach sei auch der nachfolgende Zug besetzt worden. Auf den Anzeigetafeln wurden massive Verspätungen von rund 120 Minuten angegeben. Nachfolgende Verbindungen wurden teilweise gestrichen. „Wir setzen zwar Busse als Schienenersatzverkehr ein, aber das ist natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein“, so der Sprecher.

Die Bahn kämpft mit defekten Lokomotiven

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Seit knapp einem Jahr kommt es auf der Strecke zwischen Hamburg-Altona und Sylt wiederholt zu Verspätungen und Zugausfällen. Die Deutsche Bahn hatte im vergangenen Dezember den Betrieb der Strecke von der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) übernommen, kämpfte aber bei veralteten Ersatzwaggons und defekten Lokomotiven mit technischen Problemen.

Der Verein Sylter-Unternehmer unterstützt die Pendler – schließlich hat niemand etwas davon, wenn die Mitarbeiter zu spät zur Arbeit kommen. „Wir haben Verständnis für den aufgestauten Frust unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den zurückliegenden Monaten viel hinnehmen mussten und sich – wie wir auch – von den Verantwortlichen allein gelassen fühlen“, schreibt Vereinsvorsitzender Karl Max Hellner.

Von RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken