Nur noch 400 Tiere in freier Wildbahn

Drei seltene Sumatra-Tiger tot in Fallen gefunden

In Indonesien sind drei seltene Sumatra-Tiger in Fallen gestorben.

In Indonesien sind drei seltene Sumatra-Tiger in Fallen gestorben.

Banda Aceh. Drei der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger sind in Indonesien in Fallen verendet. Die Behörden auf der Insel Sumatra teilte am Montag mit, ein weibliches und ein männliches Tier seien am Vortag mit schweren Verletzungen an den Beinen tot in der Nähe einer Palmölplantage der Provinz Aceh entdeckt worden. Wenige Stunden später wurde nur 500 Meter entfernt der Kadaver eines Weibchens gefunden. Die Schlinge steckte noch in ihrem fast durchtrennten Hals.

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Polizeichef Hendra Sukmana sagte, die Behörden hätten an die Menschen und besonders die Plantagenbetreiber appelliert, in den Waldgebieten keine Fallen aufzustellen. Eine Autopsie solle die Ursachen für den Tod der Tiger ermitteln, sagte der Leiter der Naturschutzbehörde in Ace, Agus Arianto.

In dem Gebiet seien weitere Fallen gefunden wurden, die jenen ähnelten, mit denen Wildschweine gefangen würden. Für die Tötung geschützter Tiere drohen in Indonesien bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 100 Millionen Rupiah (6500 Euro). In freier Wildbahn leben nach Schätzungen von Experten noch etwa 400 Sumatra-Tiger.

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RND/AP mit dpa

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