Eisbär verläuft sich – und wandert 500 Kilometer durch Russland

Eisbären leben normalerweise am Meer (Symbolbild).

Eisbären leben normalerweise am Meer (Symbolbild).

Batagai. Er ist weit entfernt von seinen Artgenossen – und weit entfernt von einem Ort, an dem er Futter findet: Im Norden von Russland hat sich ein Eisbär offenbar verirrt. Er wurde 460 Kilometer südlich seines eigentlichen Lebensraums entdeckt, schreibt die „Siberian Times“. Sie teilte auch ein Video auf Youtube, das den Eisbär auf einer verschneiten Straße vor einem Auto weglaufend zeigt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der Eisbär wurde demnach rund 60 Kilometer südlich der Stadt Batagai gesehen. Laut dem Portal ist in dem Video, das über soziale Netzwerke verbreitet wurde, zu hören, wie eine Person sagt: „Was macht es hier?“ Der Fahrer brüllte das Tier an und versuchte somit, den Eisbär zu verscheuchen, doch dieser rannte auf der Straße davon. Seither sei der Eisbär nicht mehr wieder entdeckt worden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Forscher untersuchen, ob es sich wirklich um einen Eisbären handelt

Der Minister für Ökologie in der Region, Sakhamin Afanasyev, sagte, dass Forscher unterwegs seien, um die Sichtungsstelle zu untersuchen. Der Vorfall habe sich 460 Kilometer vom Meer entfernt ereignet – dort, wo der Eisbär eigentlich lebt. Geprüft wird auch, ob es sich vielleicht um einen Braunbären handelte, der durch das reflektierende Licht weiß erschien. Laut Zeugen sei das aufgrund der Bewegungsart und Körperform aber eher unwahrscheinlich. Die Spuren des Tieres seien vermessen worden.

Zuletzt kam es vor dreieinhalb Jahren zu solch einem Vorfall. Dabei wurde ein zehn Monate altes Eisbärenmädchen, das wohl seine Mutter verloren hatte, rund 700 Kilometer südlich der Küste gerettet. Für das Tier ging der Fluchtversuch nicht komplett gut aus: Das Tier lebt nun in einem Zoo, berichtet die britische „Daily Mail“.

RND/msk

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen