Größter Konzertveranstalter in Hannover zu 2G: „Wir sind Spielball der Politik“

Bei einigen Veranstaltungen in Hannover gilt ab diesem Freitag die 2G-Regelung (Symbolbild).

Bei einigen Veranstaltungen in Hannover gilt ab diesem Freitag die 2G-Regelung (Symbolbild).

Der größte Veranstalter in Hannover, „Hannover Concerts (HC)“, bietet ab Freitag Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen an. Das berichtet die „Neue Presse“ („NP“). Im Interview mit der Zeitung macht der HC-Chef Nico Röger deutlich, dass er sich strengere Vorgaben von der Politik gewünscht hätte: „Wenn man uns vor die Wahl – 2G oder 3G – stellt, ist die 3G-Lösung für uns einfach nicht rentabel. Es wäre anders, wenn die Politik endlich mal die klare Vorgabe machen würde, dass nur 2G möglich ist“, sagt er. Seitens der Partner und Künstler sei der Druck immer größer geworden, sodass sich die Firma letztlich für die, 2G-Lösung entschied.

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Röger: „Das bereitet uns ganz große Bauchschmerzen“

Er betont gegenüber der „NP“, dass er und sein Team nur widerwillig auf die 2G-Lösung setzten. Denn aktuell könnten sich Veranstalter zwischen der 2G- und 3G-Regelung eigenständig entscheiden. Das trage zum Unverständnis bei einigen Besuchern bei, so Röger gegenüber der Zeitung. „Wir wollen alles, nur nicht spalten – auch wenn wir es jetzt gewissermaßen tun. Das bereitet uns ganz große Bauchschmerzen.“ Und weiter: „Wir haben uns mit dem Schritt sehr schwer getan. Außerdem sind wir verärgert und traurig, wie die Politik uns den Ball zuspielt. (...) Wir sind gefühlt der Spielball der Politik.“

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Das bedeutet 2G

Bei der 2G-Regel haben nur Besucher Zutritt, die geimpft oder genesen sind. Menschen die sich nicht impfen lassen können, wie etwa Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankung, dürfen bei Vorlage eines ärztlichen Attests kommen. Eine weitere Ausnahme besteht für Kinder bis 18 Jahre: Hier sage die Politik, dass diese ausreichend in der Schule getestet werden, sodass diese auch abseits der 2G-Regeln zugelassen werden, so Röger.

RND/lka

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